Wie der "Cost Average-Effekt" funktioniertGanz einfach! Über einen längeren Zeitraum hinweg werden, in regelmäßigen Zeitabständen, kleinere, gleichbleibende Beträge angelegt. Dadurch reduziert sich der durchschnittlich gezahlte Preis je Anteil. Um von dem „Cost Average-Effekt" zu profitieren, muß – unabhängig davon wie der Markt sich gerade verhält – der Plan konsequent eingehalten werden. Es empfiehlt sich, einen Betrag zu wählen, der im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten liegt, so daß auch in Zeiten niedriger Kurse die regelmäßigen Zahlungen fortgesetzt werden können. Schauen wir uns einige Beispiele an.*5.000 Euro sollen in einen Aktienfonds investiert werden. Dies soll in monatlichen Teilbeträgen von 1.000 Euro über einen Zeitraum von fünf Monaten geschehen. Auf den nächsten Seiten werden anhand von Rechenbeispielen die typischen Markttrends - Anstieg, Abschwung und schwankende Kurse (Auf und Ab der Notierungen) – und wie diese das Gesamtinvestment beeinflussen, erklärt. Während eines MarktanstiegsIn einem steigenden Marktumfeld ist der ideale Einstiegszeitpunkt natürlich ganz am Anfang - der tiefste Punkt. Aber woher soll man wissen, wann genau der Aufschwung beginnt? Die Wahrheit ist: Niemand weiß das. Fünf Investments von je 1.000 EuroDas Vorteilhafte am „Cost Average- Effekt" ist, daß man keine Kristallkugel benötigt, um seine Investments zu planen. ![]() Durch den „Cost Average Effekt" erwirbt man 788 Anteile. Selbst bei stetig steigenden Kursen wird durchschnittlich ein geringerer Preis je Anteil gezahlt, als der durchschnittliche Anteilspreis. ![]() Während eines schwankenden MarktesIn einer Phase, in der sich der Markt auf und ab bewegt, kauft man Anteile, wenn die Kurse hoch, tief oder in der Mitte liegen. Kann der "Cost Average-Effekt" noch funktionieren? Der „Cost Average-Effekt" gibt einem die Möglichkeit, bei einem hohen Kurs weniger Anteile zu erwerben und mehr Anteile zu kaufen, wenn der Preis niedrig ist. Fünf Investments von je 1.000 EuroMittels des „Cost Average-Effekt" kann man Marktschwankungen zu seinem Anlagevorteil nutzen, sogar wenn die Kurse abwechselnd nach oben oder unten tendieren. ![]() Selbst angesichts eines schwankenden Marktumfelds hat der „Cost Average-Effekt" zur Folge, daß die durchschnittlichen Anteilkosten niedriger sind als der durchschnittliche Anteilspreis. ![]() Während eines MarktrückgangsWenn die Kurse fallen, sollte man Ruhe bewahren, Verkäufe vermeiden und mit seinen regelmäßigen Anlagen fortfahren. Dann kann man vom „Cost Average-Effekt" besonders profitieren. Fünf Investments von je 1.000 EuroWährend eines Marktrückgangs wirken sich regelmäßige, gleichbleibende Anlagebeträge besonders vorteilhaft aus. Mit dem gleichen Anlagebetrag werden von Mal zu Mal mehr Anteile erworben. ![]() Die über fünf Monate verteilten Investitionen von je 1.000 Euro erzielen insgesamt 2.366 Anteile. Im Vergleich dazu, hätte eine Einmalanlage im ersten Monat nur 1.000 Anteile erbracht. ![]() Während eines Marktrückgangs, im Vergleich zu einer EinmalanlageDurch regelmäßige Einzahlungen erwirbt man, bei fallenden Kursen, mehr Anteile zu günstigen Preisen. Steigen die Kurse wieder an, profitiert man von den günstig erworbenen Anteilen umso mehr. 24 Investments von je 250 EuroEine Investition von 6.000 Euro im September 1987 in den Dow Jones* hätte, durch den Crash im Oktober, fast 20 Monate benötigt, um wieder 6.000 Euro wert zu sein. ![]() *Hinweis: Erträge aus dem Index setzen die Reinvestition von Dividenden und Kapitalerträgen voraus und berücksichtigen keine Gebühren. Der Index ist nicht verwaltet und eine direkte Anlage in den Index ist nicht möglich. Wirkt sich der Cost Average-Effekt auch in einer länger anhaltenden schwachen Börsenphase aus?Angenommen man investiert 100 Euro pro Monat in einen Fonds, dessen Wert bereits kurz danach sinkt und sich auch nach 24 Monaten nicht mehr auf den Ausgangswert erholt.* ![]() ![]() ![]() Sie können besonders vom ”Cost Average-Effekt” profitieren, wenn...
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