Versicherungen - Ja, aber welche sind wirklich sinnvoll?

Im personellen Bereich hat der Verbraucher gleich eine Vielzahl von privaten Versicherungen zur Auswahl, um seine Arbeitskraft und damit sein Einkommen zu sichern. Dies beginnt mit der von allen und jedem empfohlenen Berufsunfähigkeitsversicherung, zumindest jedoch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, der allseits als sinnvoll angesehenen Unfallversicherung, der immer mehr in den Vordergrund gerückten Pflegeversicherung, der nun neu auf den Markt gekommenen Grundfähigkeitsversicherung, einer Krankentagegeldversicherung und so weiter.

Für jede einzelne Versicherung mag es Gründe geben, der eine ist ein Fürsprecher hierfür, der andere eher dagegen. Doch welche Entscheidung ist nun die richtige?

Sitzt man dem Versicherungsberater gegenüber, ist es kaum möglich, sich in einem einigermaßen prägnanten Gespräch über alle Produktmöglichkeiten zu informieren. Dieses würde bei weitem den Horizont des Einen oder Anderen sprengen. Also was tun ist die Frage?

Viele Vermittler treffen nach eigenem Ermessen und eigenem Gefühl deshalb für Ihre Kunden eine Entscheidung, d.h. sie favorisieren gewisse Produkte und platzieren diese immer wieder. Streng nach dem Motto, "was gut für mich ist, ist auch gut für meine Kunden". Das ist jedoch ganz großer Unsinn in unseren Augen.

Grundsätzlich gilt, jeder Mensch ist anders. Und grundsätzlich ist auch festzuhalten, dass der Kunde durchaus Produkte wählen würde, die sein Berater selbst vielleicht nicht in Anspruch genommen hat.

Doch hat er hierzu überhaupt eine Chance? Können seine persönlichen Interessen und Neigungen überhaupt Berücksichtigung finden, wenn der Berater im Vorfeld bereits Sondierungen vorgenommen hat? Wenn dieser Berater seinem Kunde gewisse Produkte erst gar nicht angeboten, - geschweige denn - vorgestellt hat?

Natürlich nicht. Und das hat zur Folge, dass Kunden von Beratern eben nicht "beraten", sondern vielmehr "manipuliert" werden. Ihnen werden gewisse Informationen vorenthalten. Finden Sie das in Ordnung?

Damit ein Kunde eine wirklich eigene Entscheidung treffen kann, müssen ihm alle, wirklich alle Informationen über Produktmöglichkeiten gegeben werden. Vergleichen können wir dies mit einem Autoverkäufer. Dieser händigt seinen Kunden generell die Prospekte inklusive der Serienausstattung und aller möglichen Sonderausstattungen aus, mit der dazugehörigen Preisliste. Das heißt, der Kunde hat volle Kenntnis der möglichen "Vollausstattung" und entscheidet erst im Nachgang und in Ruhe, welche Ausstattungen von ihm individuell gewünscht werden. Ob diese Entscheidung dann auf Grund der Preise, der Neigung und Interessen oder von Notwendigkeiten getroffen wurde, ist einzigst Sache des Kunden. Denn "der Kunde ist König". Nur das kann diese Aussage bedeuten.

Und was heißt das nun für unsere Beratung zum Thema Versicherungen? Ganz einfach, wir haben die Verpflichtung in unseren Augen, unseren Kunden generell die Vollausstattung anzubieten, erst einmal unabhängig von den Kosten. Auf diese "Vollausstattung" haben Sie einen Anspruch. Dann ist es Ihre eigene Entscheidung, inwiefern Ihr "Produkt" ausgestattet sein soll.

Und deshalb sehen wir es als eine Notwendigkeit, betrachtet man alle Fakten im Bereich der persönlichen Versicherung, dass ein Kunde auf jeden Fall die Produkte vorgestellt bekommt, die eine Vollausstattung bieten.

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