Auf den Hund gekommen.

Oktober 24th, 2005 by Manfred | Filed under Kurioses, Persönliches.

Vorsicht! Bissiger Hund.Heute möchte ich eine Anekdote mit einem Hund, dem Liebling aller Außendienstler und Postboten, aus meiner Außendienstzeit bei der Hamburg Mannheimer erzählen. Das ganze hat sich vor rund 7 Jahren zugetragen.

Ich wollte in einem Dorf einen Kunden besuchen. Als ich die Straße (neben einem Bauernhof) entlang fuhr, habe ich in einem Hof schon von weitem einen Schäferhund gesehen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir noch nichts dabei gedacht. Ich stellte mein Auto ab und suchte die Hausnummer. Und wie es kommen musste, natürlich war es die Hausnummer mit dem Schäferhund. Ich war noch ca. 30 Meter entfernt (bin frontal auf das Tor zugelaufen), da kam das Vieh schon knurrend, bellend und Zähne fletschend auf das Tor zu gerannt. Ich traute mich nicht so recht näher, da der Hund mit den Vorderläufen auf dem Tor mit dem Kopf schätzungsweise 2 Meter hoch war. Aus sicherer Entfernung versuchte ich eine Klingel zu entdecken, konnte aber keine finden.

Nun sah ich in dem nebenan liegenden Hof einige ältere Menschen beim Plauschen, die mich schon sehr belustigt anschauten. Ich ging zu Ihnen hin und fragte, wo denn die Klingel meines Kunden sei. Einer sagte ganz lapidar: “Sie müssen einfach durch das Tor und bis nach hinten gehen, dann rechts um die Ecke ( ich sah die anderen schon grinsen), dort ist die Klingel”. Da hab ich den nur recht ungläubig angesehen und ich bekam unter schallendem Gelächter die Antwort: “Da kommen Sie aber nicht hin!”

Ich zog es vor meinen Kundenbesuch zu verschieben ;-)

4 Responses to “Auf den Hund gekommen.”

  1. walter sagt:

    Hallo,

    der geneigte Leser würde gerne wissen wie es weiter ging.
    Wurden ein bis zwei Briefträger verfüttert, dann geklingelt und bevor das verdauungsschlafende Monster erwachte, eine Haftpflicht für das Vieh
    verkauft?

    Gruß Walter

  2. [...] Vor 2 Wochen schrieb ich das erste Mal über meine seltsame Begegnung mit einem Hund. Jetzt möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen. Ein paar Tage nach obigem Vorfall war ich wieder in einem sehr ländlichen Gebiet unterwegs und konnte nicht direkt vor dem Haus eines Kunden parken. Ich musste mein Auto ca. 200 Meter entfernt abstellen. Als ich so die ersten 100 Meter hinter mich gebracht hatte kam mit ein Dobermann/ Rottweiler Mix oder irgend so was entgegen und natürlich wieder knurrend und zähnefletschend. Nun überlegte ich was zu tun sei, mein Auto war wie gesagt etwa 100 Meter entfernt, aussichtslos dieses zum Schutz zu erreichen. [...]

  3. Helge sagt:

    Wie heißt es doch auch? Den letzten beißen die Hunde … Da du sicher nie der letzte warst (bei den Kunden), hat dich hoffentlich nie ein Hund gebissen …
    Weblogs leben ja vom Biss – nicht nur, aber auch. So bin ich gespannt, wie sich dieses weiterentwickelt … (Natürlich kommt es auf die richtige Mischung an, denn die Sachvermittlung ist ja genauso wichtig …)
    (“Das” Blog, da kann ich mich irgendwie nicht dran gewöhnen , so hatte ich eben wieder “dieser” geschrieben …)

  4. manfred sagt:

    @walter: Briefträger oder ähnliches habe ich nicht verfüttert (wenn hätte ich höchstens mein Wurstbrot verfüttert, aber das war, anders als bei Kommissar Rex, bisher nicht nötig), habe die Adresse der Mutter bekommen und mit der Mutter die Verhandlungen besprochen. Eine Hundhaftpflicht habe ich, wegen dem hohen Risiko nicht angeboten, hatte keine Lust wegen der befürchteten Schäden ständige bei dem Vieh auftauchen zu müssen. Was denke ich jeder verstehen kann ;-)

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