Bürgerversicherung die 2.

Nun möchte die SPD nach einem Bericht der FAZ doch die Bürgerversicherung einführen, diesmal aber nur für die Arbeitnehmer. Alle Arbeitnehmer unabhängig vom Einkommen sollen Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse werden.

Da unseren Politikern nichts anderes einfällt gehen, diese wie immer den Weg des geringsten Widerstandes, statt sich mit der mächtigen Gesundheitslobby anzulegen und endlich Reformen für mehr Effektivität im Gesundheitswesen durchzusetzen. Es werden wieder mal die geschröpft, von denen man den wenigsten Widerstand erwartet.

Dies nach meiner Ansicht zum Schaden der Bevölkerung, da selbstverständlich alle die in der gesetzlichen Krankenkasse dann Zwangsmitglied sind, natürlich auch älter werden und dann das Demographieproblem in der Zukunft verschärft wird.

Alle Fachleute geben den Rat in den Sozialsystemen eher die Kapitaldeckung einzuführen. Dies ist in der privaten Krankenversicherung erfolgt, die Privaten Krankenversicherungen habe insgesamt schon ca. 90 Milliarden € an Alterungsrückstellungen angehäuft. Außerdem wird immer wieder vom Wegfall der Ehegatten aus der Familienversicherung gesprochen.

Ein positives hat der oben genannte Bericht. Dieser gibt an, dass eine Versicherungspflicht für alle gefordert wird. Das finde ich grundsätzlich gut. Allerdings kann dies für Kleinselbständige welche nur über ein geringes Einkommen verfügen und aus diesem Grunde nicht versichert sind zum Existenzproblem werden. Solchen Menschen bleibt dann nur der Weg zum Sozialamt mit allen Folgen.

Weitere Infos in der FAZ.

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