Medienberichten zu folge kauft die AXA, einer der größten Versicherer in Europa, die DBV Winterthur. Der Kaufpreis soll bei ca 7,9 Milliarden € liegen. Unerfreulich für die Aktionäre, da eine Kapitalerhöhung geplant ist. Nun was hat das mit der Krankenversicherung zu tun, fragt sich der interessierte Leser sicherlich.
Es gibt die AXA Krankenversicherung und die DBV Winterthur Krankenversicherung. Beide privaten Krankenversicherungen haben fast die gleiche Größe. Spannend wird, was der neue Eigentümer dann mit der Krankenversicherung der DBV Winterthur macht und vor allem welche Auswirkungen das auf die Produkte der DBV Winterthur haben wird.
Ich meine, dass dies eine wichtige Information für alle an der privaten Krankenversicherung interessierten darstellt. Über die Auswirkungen werde ich in Zukunft berichten.
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Ich finde das auch sehr interessant – werden die PKV-Tarife der Axa oder die der dbv-winterthur eingestellt? Kann man als Bestandskunde ggf. vom Axa- zum dbv-winterthur-Tarif oder umgekehrt wechseln?
Was die Versicherungsbedingungen angeht, hat sich die dbv-winterthur besonders um Klarheit, Fairness und Verständlichkeit bemüht. Beispielsweise schließt sie in der Unfallversicherung “grobe Fahrlässigkeit” nicht aus; in der PKV hat sie ihre eigenen, relativ übersichtlichen und verständlichen Bedingungen formuliert. Die Axa dagegen handhabt es in der PKV so unübersichtlich wie die meisten Versicherungen: Es gelten (I) die Allgemeinen Versicherungsbedingunen, die (II) durch die Axa-spezifischen Bedingungen modifiziert werden, welche wiederum (III) durch die jeweiligen Tarifbedingungen modifiziert werden. Schrecklich mühsam, sich da durchzukämpfen.
Welche Form des “Kleingedruckten” wird sich in der neu fusionierten Versicherung durchsetzen?
Grüße
cs