Weiter geht der Reigen. Was Hänschen kann, macht Kleinhänschen ebenfalls nach.
In der deutschen Versicherungsbranche rumort es gewaltig. Verständlich, der Marktführer Allianz streicht 5000 Stellen. Die Talanx, wie eben berichtet 1800 Stellen. Da möchte die Konkurrenz die Wüstenrot & Württembergische nicht nachstehen, die W&W baut 1500 Jobs ab. Ich befürchte, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist, zumal die Restrukturierungen noch lange weiterlaufen werden. Der Umbauprozess in der Finanzdienstleistung hat meiner Ansicht gerade erst begonnen.
Viele kleine Versicherungen haben nur zwei Möglichkeiten, entweder soviel Personal abgebaut, bis der Kostensatz mit dem der Konkurrenz vergleichbar ist und damit der Preis für die Versicherungspolice mit der Konkurrenz mithalten kann oder es drohen Verluste von Marktanteilen, wie bei der Allianz geschehen.
Überall wird gespart und der Verbraucher schaut heute mehr auf den Preis als auf den Service, gerade in einem so heiß umkämpften Markt wie dem der Finanzdienstleistung. Die Alternative ist die Zuflucht unter das Dach eines größeren Konzerns. Die Konsequenz bleibt in beiden Fällen die gleiche – es werden tausende Jobs verloren gehen.
Um in diesem Zusammenhang auch auf unser Thema private Krankenversicherung zu kommen, auch im Bereich der privaten Krankenversicherungen wird es einen Konzentrationsprozess geben. Nur einige Beispiele, habe kürzlich darüber berichtet, dass die DBV Winterthur von der AXA übernommen wurde. Die DKV hat die Krankensparte der Zürich und die Globale gekauft. Die HUK hat die PAX übernommen.
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Kettenreaktion bei Versicherungen…
Bei den deutschen Versicherungen rumort es gewaltig. Nach Marktfhrer Allianz, der 5000 Stellen streicht, folgen jetzt die Talanx (immerhin der drittgr춟te deutsche Versicherer in Deutschland) mit 1800 und die Wstenrot & Wrttembergische mit 1…