… was die Bevölkerung darüber denkt.
Das Meinungsforschungs-Institut TNS Infratest hat im Auftrag der Continentale Krankenversicherung eine Meinungsumfrage durchgeführt, dazu wurden rund 1.200 Personen im Alter ab 25 Jahren interviewt.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Zur Sanierung des Gesundheitswesens ist nur eine Minderheit der Deutschen bereit, persönliche Einschnitte in Kauf zu nehmen. (Dies kann ich bei diesen Entscheidungen sehr gut verstehen).
57 Prozent der Befragten lehnen jegliche Einschnitte ab.
41 Prozent der Befragten sind bereit, persönliche Opfer zu bringen.
Mit negativen Folgen wird gerechnet.
Aus den neuen Bundesländern ist die Ablehnung mit 65 Prozent der Befragten am größten. 71 Prozent der Befragten rechnen mit negativen Folgen der Gesundheitsreform. Satte 16 Prozent meinen, dass die Reform sich positiv auf das Gesundheitswesen auswirken wird.
Kein Vertrauen in die Politik.
38 Prozent der Befragten gehen von der Verabschiedung der Gesundheitsreform in der aktuell diskutierten Form aus, 56 Prozent erwarten eine andere Lösung.
Ich glaube soweit wie heute war die Politik noch nie von der Bevölkerung weg. Dies ist meines Erachtens eine der negativen Auswirkungen der großen Koalition. Dazu passen auch die Äußerungen über Steuererhöhungen aus beiden Regierungsparteien und Konsumverzichtsaussagen. Auch wenn Herr Steinbrück für seine Äußerung (auf Urlaub zu verzichten) einen Rüffel bekommen hat, denke ich, dass auch dahinter System steckt. Auch hier bewahrheitet sich der Spruch vom Weg des geringsten Widerstandes, Steuererhöhungen sind halt doch am leichtesten durchzusetzten. Siehe die Mehrwertsteuer, die geplante Zinsabschlagsteuer usw. Mal gespannt was in den nächsten 3,5 Jahren noch auf uns zukommt.
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