Aktuelle Entwicklung bei der Übernahme der DBV Winterthur durch die AXA

Durch die Übernahme der DBV-Winterthur wird die Axa zum führenden Ärzteversicherer in Deutschland mit mehr als 100 000 Kunden in Deutschland. Die Deutsche Ärzteversicherung, in der die Axa ihr gesamtes Geschäft mit Medizinern gebündelt hat, bildet zurzeit weltweit die einzige Ausnahme des Ein-Marken-Prinzips.

Durch die Eingliederung der DBV-Winterthur Krankenversicherung wird die AXA zum fünftgrößte deutschen Krankenversicherer in Deutschland. Die Übernahme soll bis Ende 2006 abgeschlossen sein. Dr. Mathias Oldhaver, Sprecher der DBV Winterthur sagte “Für unsere Kunden ändert sich erst einmal nichts. Wir werden ganz normal unsere Geschäftstätigkeit weiterführen”. Ab 2007 ist alles noch unklar, so Clara Rodrigo die Sprecherin der Axa in Paris “Über das Fortbestehen der Marke DBV Winterthur ist noch nicht entscheiden”.

Das Beispiel des belgischen Versicherers Royal Belge lässt aber erahnen wie es weitergeht. Drei Jahre dauerte es bis die ursprüngliche Marke in dem Namen Axa Belgium aufging, auch die Colonia welche vor Jahren von der Axa gekauft wurde ist verschwunden.

Man darf gespannt sein wie sich diese Entwicklung auf die Tarife der DBV Winterthur auswirkt, darüber habe ich schon berichtet und auch sehr kontrovers in diesem Blog diskutiert.

Damit steigt der Kostendruck auf die kleineren und mittleren Versicherer, vielleicht ist das der lang erwartet Startschuss für weitere Übernahmen oder Zusammenschlüsse. Deshalb ist und bleibt meine Empfehlung, der Größe des gewählten Krankenversicherers die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

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Comments

  1. Tobias L. says:

    Hallo Manfred,
    bin seit langem Kunde der DBV und habe einen Vision 2 -Vertrag. Jetzt habe ich das Optionsrecht zum Wechsel in den Tarif Vision 1. Bislang konnte mir noch keiner sagen, ob das wirklich lohnt, oder ob die Kundenzahl dort risikoreicher als in Vision 2 ist, und wie die Kostenentwicklung in den letzten Jahren aussah.
    Über ein kurzes Statement würde ich mich freuen.
    Gruß Tobias

  2. Manfred says:

    Hallo Tobias,
    von der Risikostruktur sind beide Tarife gleich, da die Annahmepolitik der DBV-Win. in beiden Tarifen die gleiche ist.
    Der Unterschied besteht darin, dass der Vision 1 einmal Chefarztbehandlung und Ein – oder Zweibettzimmer versichert und in unterschiedlichen SB Stufen 250 €, 1000 € und 3000 € angeboten wird.
    Das bedeutet, dass es auch eine Mischung zwischen Angestellten mit der 250 € SB Variante und Selbständigen mit den 1000 € und 3000€ Varianten gibt.

    Der Vision 2 hat “nur” Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer versichert die SB beträgt 550 €. Diese SB Stufe empfehle ich Angestellten i.d.R. nicht, da der Arbeitgeber sich normalerweise nicht an der SB beteiligt, obwohl dies in gewissen Grenzen möglich ist.

    Im Grunde kommt es darauf an, ob Sie auf das Einbettzimmer besonderen Wert legen und ob Sie mit den unterschiedlichen SB Stufen den Beitrag optimieren können, je nach dem ob Sie Angestellter oder Selbständiger sind.
    Grüße
    Manfred

  3. Tobias L. says:

    Danke für die schnelle Antwort!!

    Gruß Tobias

  4. Brigitte says:

    Zur späten Stunde bin ich noch über dein Blog gestolpert.

    Ich finde das ein genialen Zug der AXA ihre kleine Tochter die DÄV zu stärken, die durch einige Umstrukturierungen doch stark gelitten hat.

    Aber auch als Angehörige der übernehmenden Partei kann ich nur sagen das wie auch gespannt sind wohin das Thema geht. Spekulationen gibt es viele, Fakten kaum, aber wir gehen davon aus, dass sie ähnlich verfahren werden wie bei der Übernahme der Colonia.
    Stellenabbau ist also vorprogrammiert. Dafür wird in den Call-Centern sichlich aufgestockt um die verunsicherten Kunden zu beruhigen.
    Wir werden also alle weiter fleißig die Zeitungen studieren und hoffen das die nächste DBV Agentur nicht gerade nebenan ist.

  5. Manfred says:

    Hallo Brigitte, ich hoffe die Zeit auf meinem Blog war kurzweilig. Deinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen, die Mitarbeiter werden, wie man auch am aktuellen Fall von BenQ sieht, die Leidtragenden sein. Allerdings habe ich letztens News gelesen wonach der Markenname DBV Win weiter erhalten bleiben soll, es bleibt spannend.

  6. Mathias Reutemann says:

    Hallo Manfred,

    bin durchZufall üver diesen blog gestolpert. Ich bin PKV versichert bei der “ehemaligen” DBV Winterthur im sogenannten Ärztetarif. Durch Zufall habe ich jetzt von der Übernahme erfahren, mein Makler sah sich nicht genötigt mich darüber zu informieren (dabei hatte ich gerade einen Termin bei ihm wegen meiner PKV). Daher meine Frage an Sie, wie lange laufen die speziellen Ärztetarife DBV, sprich welche Altersstruktur haben meine “Mitversicherten”, nach AUssage meines Maklers läuft er nämlich schon seit 30 Jahren und da habe ich jetzt meine Zweifel ?!?

    mfg

    Reutemann

  7. Manfred says:

    Hallo Herr Dr. Reutemann, ich hoffe die Zeit auf meinem Blog und der PKV-Financial war kurzweilig. Nach den letzten Informationen wird die DBV Winterthur neben der Deutschen Ärzteversicherung auch als eigenständige Marke in AXA Konzern verbleiben. Als Grund wurde der Bekanntheitsgrad der DBV Winterthur im öffentlichen Dienst genannt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die AXA das Geschäft mit dem öffentlichen Dienst als Spezialversicherer in der DBV Winterthur bündelt, ähnlich wie bei der Deutschen Ärzteversicherung, es bleibt spannend.

    Wenn Ihr Makler Sie über die Tatsache dieser Übernahme nicht informiert hat, kann das viele Gründe haben, vielleicht ist er nur der Meinung, dass dieses Thema nicht so wichtig ist, ich würde deshalb die Kompetenz dieses Maklers in keinem Fall in Zweifel ziehen.

    Zur Laufzeit der „alten“ Ärztetarife habe ich bei der DBV Winterthur nachgefragt, also 30 Jahre sind es noch nicht ganz, lt. Aussage der Maklerbetreuerin, welche auch erst mal rückfragen musste, gibt es diese Tarife seit Mitte der 80 ger Jahre, demnach sind diese Tarife etwa 20 Jahre alt.

    Die DBV Winterthur hat, ich glaube letztes Jahr, neue Ärztetarife auf den Markt gebracht. Welche Bedeutung das für die „alten“ Tarife hat, kann ich noch nicht abschätzen.

    Grüße
    Manfred

  8. Reutemann says:

    Hallo nochmal,

    danke für die prompte und aufschlußreiche Info. 20 Jahre sind ja schonmal was – Ich hoffe das die Tarife auch weiterhin halbwegs stabil bleiben, aber warten wir es ab …

    Danke nochmal und

    mfg

    Reutemann

  9. Gerda Bräutigam says:

    Von den Sparmaßnahmen der AXA sind nicht nur die Angestellten, sondern auch die Versicherungsnehmer betroffen, die sich im Versicherungsfall ständig mit kleineren oder auch größeren Querelen mit der Winterthur -AXA herumärgern müssen.
    Ich kann allen, die noch die freie Auswahl einer privaten Kranken-versicherung haben, nur raten, sich rechtzeitig zu informieren, was bei der AXA auf sie zukommt!
    Dass man den Solidität vermittelnden Firmennamen DBV-Winterthur beibehalten hat, ist sicherlich nicht unbeabsichtigt. Die wenigsten Interessenten ahnen, dass hinter diesem solide klingendem Namen keinesfalls mehr eine Versicherung der Crédit Suisse – Gruppe steht.
    MfG Bräutigam

  10. Manfred says:

    Hallo Gerda, in dem Markenname DBV Winterthur wird das gesamte Geschäft mit dem öffentlichen Dienst gebündelt (powerd by AXA sozusagen). Die Vollkrankenversicherungstarife um bei meinem Thema zu bleiben werden von der AXA weitergeführt. Welche das sein werden kann heute noch niemand sagen.

    Mir scheint es sehr, dass Sie Probleme mit der Leistungsregulierung der DBV Winterthur haben. Da muss ich die AXA bzw. die DBV Winterthur aber mal wirklich in Schutz nehmen.

    Entscheidend ist, was in den Bedingungen (im wesentlichen MB / KK I und MB / KK II und den individuellen AVB). Wenn die Gesellschaft für einen Versicherungsfall nicht leistet stellt sich doch die Frage, war dies in den Bedingungen des Tarifes überhaupt versichert?

    Ich gehe davon aus, dass in Zukunft die Regulierungspraxis der PKV insgesamt, auch auf Grund des Kostendrucks, verursacht u.a. durch die Gesundheitsreform, sich mehr an die Tarifbedingungen halten und sich weniger kulant verhalten werden. Dadurch wird es öfter zu solchen Problemen kommen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass man bei der Wahl der Gesellschaft und des Tarifes sich sehr kompetent beraten lässt. Das hat dann zur Folge, dass im Zuge dieser Beratung zum Thema Private Krankenversicherung viel mehr die Bedingungen und weniger der Preis im Fordergrund stehen muss. Das hat dann wiederum zur Folge, dass sich der Versicherungsmakler viel mehr mit den Versicherungsbedingungen auseinander zu setzten hat als früher. Ich denke der Slogan eines führenden PKV- Vertriebes: „Ist deine Krankenversicherung auch zu teuer“ sollte vielleicht in:“ sind deine PKV Versicherungsbedingungen auch so schlecht“ umgewandelt werden. Ich glaube das wäre ein gigantischer Vertriebsansatz für dieses Unternehmen. Nichts gegen diesen Vertrieb, da ich dort selbst meine ersten Schritte in Sachen PKV gelaufen bin, die Ausbildung damals war schon gut. Nur denke ich, dass der Slogan nicht mehr zeitgemäß ist.

    Falls Sie weiterhin Probleme mit der DBV Winterthur haben rufen Sie mich an, vielleicht kann ich das eine oder andere bewegen :)

    Grüße Manfred

  11. Hallo Manfred,
    tolle Seite, die Sie da aufgebaut haben.
    Ich bin als Kunde seit Feb 2005 im Vision (SB250) Tarif versichert und bereits 1 Jahr später nicht mehr Angestellter gewesen. Dennoch bin ich nicht auf die Idee eines Wechsels in den Vision (SB1000) gekommen.
    Ich denke, da ich ohnehin bislang noch keine Rechnung eingereicht habe (die Rückerstattung ist mit 679 lohnender) wäre das doch im Sinne der Fixkostensenkung gar nicht so dumm, oder?
    Im übrigen erreicht man bei der damals (2005) angegebenen Hotline immer noch explizit die DBV Winterthur und hört kein Wort von AXA.
    Es ist natürlich die Frage ob ich im Falle einer Verschlechterung der Betreuung durch die AXA Übernahme nicht ganz wechseln sollte. Ich prüfe gerade einige alternative Angebote (unter anderem den CVP500 Tarif der Central).
    Mal sehen wie es mit meiner Krankenversicherung in 2008 weitergehen wird.
    Gruß
    Michael

  12. manfred says:

    Hallo Michael, wie sich die Fusion der DBV Winterthur mit der AXA letztendlich auswirkt, kann man heute noch nicht sagen. Der endgültige Zusammenschluss wird erst in 2008 erfolgen.

    Mit dem Vision sind Sie schon in einem besseren Tarif, der nicht mit dem CVP zu vergleichen ist. Da gibt es erhebliche Leistungsunterschiede. Wenn Sie damit leben können ist das kein Problem, falls Sie überhaupt auf die Leistungsunterschiede aufmerksam gemacht wurden. Wenn Sie aber auch Leistung im Krankheitsfall haben wollen dann sollten wir uns unterhalten.

    Da ich natürlich an Ihnen auch als Kunden interessiert bin möchte ich Sie bitten mich anzurufen oder mir eine mail an info@pkv-financial.de zu senden.

    Grüße Manfred

  13. Dieter Wolf says:

    Hallo Manfred,
    ich bin heute durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen. Ich weiß nicht, ob sie noch aktuell ist, möchte aber doch gleich einmal die Fragen um die DBV Winterthur aufgreifen.
    Zwar habe ich schon von der Übernahme durch AXA gehört, fühle mich aber nicht gut informiert.
    Ob damit zusammenhängt, dass bei meinen Abrechnung von unterschiedlichen Tarifen BN und Vision gesprochen wird, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls bin ich auch darüber nicht informiert und habe auch bei dem Versuch, diese Tarife im Internet oder bei der DBV per e-mail zu erhalten, keinen Erfolg gehabt.
    Ich bin mit den Leistungen (auch aus Tarif BN1) der DBV bisher stets zufrieden gewesen, teilweise möglicherweise auch aus Kulanz. Jetzt hatte ich allerdings auch eine erfolglose Auseinandersetzung, als mir bei einer CT-gesteuerten PRT die Leistungen nach GOÄ Ziffer 447 und 470 nicht erstattet wurden, obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass die Beihilfe ihre Anteile übernommen hat und weitere Recherchen ergeben haben, dass andere private KV diese Kosten sehr wohl übernommen haben.
    Beste Grüße Dieter

  14. manfred says:

    Hallo Dieter,
    ich denke Ihrer Frage hat nichts mit der Übernahme der DBV mit der AXA zu tun. Grundsätzlich ist der BN Tarif nicht schlecht, obwohl ich diesen nicht oft anbiete, das hat aber andere Gründe die im Leistungsbereich dieses Tarifes liegen.
    Ob einzelne GOÄ Ziffern abrechnungsfähig sind hängt einmal damit zusammen ob aus der Rechnung der kausale Zusammenhang erkennbar ist und ob diese Leistung als medizinisch notwendig angesehen wird. Natürlich muss ich den Vertragsbedingungen diese Leistung als Erstattungsfähig anerkannt sein. Deshalb kann ich zu einzelnen GOÄ Ziffern keine Aussage machen.
    Ich kann Ihnen anbieten, dass Sie mich als Versicherungsmakler beauftragen Ihre Interessen wahrzunehmen. Dann könnte ich Ihre PKV in meinen Bestand übernehmen und diese Fragen klären.
    Viele Grüße
    Manfred

  15. MR says:

    Hallo Manfred,

    zur letzt habe ich gelesen, dass die DBV eine Zweigniederlassung von der AXA wird. Habe ich, als langjähriger und zufriedener DBV-Kunde, noch Glück und werde von DBV-Sachbearbeitern betreut und bekomme weiterhin meine Leistungsabrechnungen auf schönem DBV-Papier?
    VG
    Marco

  16. manfred says:

    Hallo MR,
    die DBV wird als Marke bestehen bleiben. Die AXA wird alle Aktivitäten welche mit dem öffentlichen Dienst zu tun haben in der Marke DBV bündeln.
    Ich vermute, dass Sie sich für die Zukunft auf AXA Papier einstellen müssen. Grundsätzlich sehe ich diese Fusion positiv, die Frage ist halt welche Tarife der DBV werden noch weitergeführt, und welche werden geschossen, dazu kenne ich noch keine Aussage.
    Grüße
    Manfred

  17. deniz says:

    hall Manfred
    ich wurd gerne mal auch was fragen,bin auch bei der DBV, habe vision 1 mein sohn ist auch bei mir versichert 1.1/2 jahre habe vor zwei tagen ein brief von der axa bekommen das sie 60euro erhöchen wollen,habe da angerufen und die meinten es kommt darauf an wie offt sie zum artzt gehen und das ich dieses jahr oft beim artzt währ,ist eigentlich sowas möglich vorher hatte ich mit der DBV keine probleme.

  18. manfred says:

    Hallo Deniz,
    diese Aussage ist Blödsinn, das einzige was Sie verlieren, wenn Sie Rechnungen einreichen ist die Beitragsrückerstattung. Eine Beitragsanpassung erfolgt aus unterschiedlichen Gründen.
    Das ist ein so interessantes Thema, das ich aus dieser Frage einen Artikel schreiben werde. Dieser wird in den nächsten Tagen eingestellt.
    Die wichtigere Frage ist, ob die Leistungen des Vision Ihnen reichen, dazu stehe ich Ihnen in einem Beratungsgespräch gerne zur Verfügung

    Grüße
    manfred

  19. Marlen says:

    hallo Manfred,

    mein Mann ist auch im Vision 1 mit unserem Sohn versichert. Er hat auch eine Erhöhung von 70 Euro bekommen. Auch ich habe dort angerufen und zur Antwort bekommen, es wurden zu viele Leistungen in Anspruch genommen, deswegen wurde jetzt der Tarif so erhöht.
    Meine Frage ist, wird dieser Tarif generell noch mit Neuzugängen versorgt, seit der Übernahme mit AXA und ist der geschlossen und wird vergreißen?
    Wir sind jetzt am überlegen, ob wir die Versicherung wechseln. Können Sie mir was zum PN/PNE Tarif der Debeka sagen?

    viele Grüße
    Marlen

  20. manfred says:

    Hallo Marlene,
    habe ich noch nicht gehört, dass der Vision geschlossen wird, wobei ich das nicht ausschließen möchte. Nachdem die DBV an die AXA verschacherte wurde, ist die AXA der Bestimmer.
    Zur Debeka kann ich Ihnen einiges sagen, dies ist aber ein Thema für ein Beratungsgespräch, dies kann ich im Rahmen dieses Blogs nicht leisten.
    Die Frage ist immer, welche Leistungen sie wünschen. Wenn diese geklärt sind, kann man in einem Vergleichsprogramm nach Tarifen suchen, welche Ihren Vorstellungen entsprechen. Sie können gerne davon ausgehen, dass die Debeka, nach einer Beratung durch mich, vermutlich nicht unter den von Ihnen gewünschten Gesellschafte sein wird. Wenn Sie sich für ein Beratungsgespräch entscheiden, werden sie sich ganz intensiv mit dem Thema Leistungen der PKV auseinandersetzten müssen.
    Ein Beratungsgespräch kann ich Ihnen gerne anbieten.
    Grüße
    Manfred

  21. Babsy says:

    hallo Manfred,
    wir sind seit über 20 Jahren bei der DBV, danach DBV-Winterthur mit der ganzen Familie kranken-vollversichert. Bisher waren die Beiträge und die Leistungen absolut o.k. Die Leistungsregulierung durch die DBV-Winterthur war ohne große Beanstandungen und vor allem sehr schnell. Nun nach der Übernahme durch die AXA haben wir ständig Probleme. Die Regulierung dauert länger, die Beanstandungen häufen sich. Da mein Mann z. Zt. ernsthaft krank ist, beanspruchen wir die Leistungen der AXA auch in hohem Maße. Nun müssen wir uns ständig mit unserem Krankenversicherer auseinandersetzen. Entweder fehlt bei einer großen Rechnung mal eine Seite der Rechnung, die wir angeblich nicht mitgeschickt haben. (kann nicht sein, sonst wäre das Original noch bei unseren Unterlagen!) Oder es wird mal ein runder Tausender vorerst nicht erstattet, sondern man muss weitere Arzt- und OP-Berichte einreichen, damit hier nachgeprüft werden kann. Die Leistungen werden immer öfter gekürzt. Sowas bin ich von der DBV-Winterthur einfach nicht gewöhnt. Dazu kommt die Beitragserhöhung ab 01.01.2009, die wir in diesem Ausmaß von der guten alten DBV-Winterthur nie erwartet hätten. Wir müssen im nächsten Jahr für den Tarif Vision 2 60,00 EUR mtl. mehr zahlen. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist in unserem Alter und mit Vorerkrankungen sicher nicht mehr möglich. Auf was müssen wir uns wohl künftig mit der großen AXA einstellen? Werden wir analog der GKV für immer mehr Beitrag immer weniger Leistung erhalten? Mich interessiert, ob Andere auch solche Erfahrungen machen!

  22. manfred says:

    Hallo Babsy,
    das würde mich auch interessieren, ich würde sie gerne als Mandantin gewinnen, wenn dann solche Problem auftraten kann ich versuchen mich einzuschalten.
    Die AXA ist, was die Leistungen angeht, keine schlechte Gesellschaft. Wobei Sie im Vision einen besseren Tarif haben als der vergleichbare Vital. Das manche Versicherer sehr kulant sind, macht es mir in der Beratung auch nicht leicht. Wenn ich über einen Versicherer sage, das dieser z.B. die Logopädie nicht versichert hat und bekomme dann von einer Interessentin vorgehalten, dass dem nicht so sei, weil das eigene Kind zur gleichen diese Behandlung von besagten Versicher bekommt, stehe ich sozusagen als Depp da. Nur das Problem ist, wenn diese Leistung nicht in den Bedingungen beschrieben sind, dann hat der Kunde im Zweifel keine Anspruch darauf. Ich könnte mir Vorstellen, dass genau das zurzeit mit Ihnen geschieht. Wenn die AXA die Vertragsbedingungen genau auslegt können Sie nichts dagegen tun. Die vertraglichen Leistungen welche die Bedingungen hergeben muss die AXA selbstverständlich erbringen.
    Würde mich freuen, wenn ich Sie als Mandantin begrüßen könnte und die Betreuung Ihrer PKV übernehmen darf. Dann könnten wir Problem auch telefonisch besprechen.
    Grüße
    Manfred

  23. Thilo says:

    Hallo!
    Ich bin seit einigen Jahren mit meiner Ehefrau und 2 Söhnen in den Ärztetarifen der DBV versichert (110/20, 541/20, 311/20, 350E, 906E, 021), und wir waren bislang sehr zufrieden. Jetzt habe ich gehört, daß diese Tarife nicht mehr aktiv verkauft würden, Vergreisung drohe und eine Umstellung z.B. in den AXA VA 100/5N nochin der “alten Tarifwelt” empfehlenswert wäre. Leider kann mir niemand sagen, wie groß die Versichertenkollektive in den o.g. Tarifen sind und wie sie sich in den letzte Jahren entwickelt haben… bzw. wie gut die Tarife hinsichtlich der Preisentwicklung im Alter kalkuliert sind? Zumindest in den letzten 20 Jahren soll der VA 100/5 konstant stets die preisgünstigste Variante für Ärzte gewesen sein…
    Weiß hier jemand Näheres? Hat jemand Erfahrungen mit der Kundenfreundlichkeit der Axa im Leistungsfall? Können sich die genaueren Spezifizierungen der zu erstattenden Leistungen bei stationärer Behandlung (z.B. Definition der Pflegeklassen bzgl. abrechenbarer Krankenhausleistungen) in den AXA-AVBs negativ auswirken?

  24. manfred says:

    Hallo Thilo,
    grundsätzlich sind die Tarife der DBV noch offen, allerdings kann ich nicht sagen wie sich das in Zukunft entwickelt. Es ist schwierig zu sagen ob ein Wechsel Sinn macht, wie groß die Kollektive in diesen Tarifen sind weiß ich auch nicht.
    Wenn der VA in den letze 10 Jahren zu den preisgünstigsten Tarifen gezählt hat sagt das nichts über einen möglichen Anpassungsbedarf in der Zukunft aus. Die Vergangenheit als Bezugsgröße für die Zukunft zu verenden ist in der privaten Krankenversicherung ein nicht ungefährliches Modell.
    Soweit ich die Kundenfreundlichkeit beurteilen kann sehe ich das so, dass die AXA mehr auf den Vertragstext schaut als die DBV, dies bestätigen mir inzwischen auch ehemalige DBV Kunden die auf Grund der PKV Financial mich finden. Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen mit beiden Gesellschaften.
    Entscheidend ist, was die Leistungsaussagen der Tarife hergeben, eine Änderung der bestehenden Leistungsaussagen zu Ihren Lasten darf es aber nicht geben, wohl aber eine genaue Auslegung der vorhandenen Leistungsaussagen,
    Grüße
    Manfred

  25. Teufelchen says:

    Hallo

    Ich habe meine Familie seit 20 Jahren bei der DBV Krankenversichert.

    Zur Zeit erlebe ich massive Serviceprobleme. Anfragen und Änderungsanträge per FAX oder Brief bleiben über Wochen unbeantwortet.
    Telefonisch sind die Berater bemüht und freundlich.
    Es wird der Hinweis gegeben , es gäbe massive Arbeitsrückstände wegen der Fusion! (wann haben die Fusioniert ??)

    Bei den Leistungen wird übrigens jetzt genauer hin gesehen!

    Gruß aus Hessen

  26. manfred says:

    Hallo Teufelchen,
    die DBV Winterthur wurde von der AXA geschluckt, dazu haben ich schon einige Artikel geschrieben.
    Hier können sie das nachlesen:
    http://www.pkv-financial.de/wblog/2006/09/22/aktuelle-entwicklung-bei-der-uebernahme-der-dbv-winterthur-durch-die-axa/
    http://www.pkv-financial.de/wblog/2009/02/09/axa-uebernahme-der-dbv-winterthur-perfekt/
    http://www.pkv-financial.de/Private-Krankenversicherungen/Krankenversicherung-AG/DBV-DEUTSCHE-BEAMTEN.html
    Wenn sei nicht weiterkommen kann ich sie gerne in meine Betreuung übernehmen, dann kann ich darum kümmern
    Grüße
    manfred

  27. im unruhestand says:

    Hallo !
    Bin ab 01/2010 – nach kleiner Anwartschaft – bei der DBV mit BN-Tarif versichert. Jetzt habe ich ein Angebot bekommen nach Tarif Vision zu wechseln.
    Gibt es Vorteile-Nachteile ? Was empfehlen Sie ?

    Gruß

  28. manfred says:

    Hallo im unruhestand,
    Um eine fundierte Aussage treffen zu können, müsste ich mir die Tarifleistungen im Detail ansehen, dies ist mir aber im Rahmen des Blogs nicht möglich. Auch sonst wäre der Zeitaufwand einer genauen Leistungsaufstellung erheblich, diese Arbeit ist kostenlos von mir nicht zu bewerkstelligen
    Grüße
    manfred

  29. Marie says:

    Guten Tag,

    Ich muss als Referendarin einer Privaten Krankenkasse beitreten.
    (50% Beihilfefähig).

    In die nähere Auswahl sind die DEBEKA, die BBKK und eben auch die DBV/AXA geraten.
    Da mir der keinen hauseigenen Versicherungsmakler eine kompetente Beratung geben konnte, fällt es mir schwer eine Entscheidung zu treffen. Der DBV/Axa Makler hat die Frage nach einer kommenden Beitragserhöhung im Jahr 2010 offen gelassen (er ist nicht darauf eingegangen, bei Finanztest wird eine Erhöhung der AXA um 30% jedoch erwähnt)
    In diesem Blog ist mir auch eine kontinuirliche Verschlechterung der Meinung über die Leistungserbringung der AXA aufgefallen.
    Bei den Unmengen an Kleingedrucktem der DEBEKA bin ich hoffnungslos gescheitert.

    Gibt es nicht ein aktuelles Ranking der PKVs?
    Wo kann ich im Internet eine fundierte Auseinandersetzung mit diesem Thema finden?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Marie

  30. manfred says:

    Hallo Marie,
    nun dazu gäbe es einiges zu sagen. Allerdings könnte ich mir möglicherweise eine Abmahnung der betroffene PKV Unternehmen einhandeln.
    Es gibt einen Vermittler der AXA, grundsätzlich gibt es einen AXA Makler nicht, ein guter Versicherungsmakler macht genug das was sie in dem Beitrag angesprochen haben. Er sucht den passenden Versicherungsschutz aus den vielfältigen Möglichkeiten heraus.
    Von Ratings halte ich wenig, einzig Assekurata ist akzeptabel
    Ich kann Ihnen gerne ein Beratungsgespräch anbieten.
    VG
    Manfred

  31. PKVSkeptikerin says:

    Hallo Manfred, der Blog ist interessant, tolle Idee. Bin 46, Ärztin, ledig, 2 Kinder und vor der Frage der Verbeamtung. Daher beschäftige ich mich mit der PKV-Frage, war bisher immer GKV versichert und damit total zufrieden. Würde auch GKV bleiben, aber das ist wohl zu teuer. Es ist ja schwierig, sich unabhängig zu den einzelnen PKVen zu informieren, v.a. unter Zeitdruck! Axa/DBV scheint, wie viele PKVen, insgesamt negativer beurteilt zu werden, als früher. Gibt es noch für mich (und meine Kinder) günstige Ärztetarife bei der Übernahme ins Beamtenverhältnis und mit wem kann ich ein kurzes (einigermaßen unabhängiges)Beratungsgespräch führen? Hatte Angebote von DKV und Barmenia eingeholt, teilweise Gutes von Debeka gehört und bin jetzt nach einer Finanztest-Tabelle von Ende 2006 ziemlich verunsichert. Gruß und Dank, Susanne

  32. manfred says:

    Hallo PKVSkeptikerin,
    diese Frage kann ich so nicht beantworten, es kommt einmal auf die gewünschte Leistung an und auf das Thema Betragsstabilität. Außerdem müssen zwingen einige Verhaltensregeln besprochen werden.
    Mit der Vermittlung der PKV verdiene ich meine Brötchen, deshalb stehe ich Ihnen für ein telefonisches Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.
    VG
    Manfred

  33. Schwuntek, Walter says:

    Ich habe mit folgender Anschrift meine Reiseversicherung gekündigt:
    DBV-Winterthur Krankenvers.ServicezentrumPOstfach 101464 Plz 63014 in Offenbach.Bisher keine Reaktion erhalten, obwohl ich ausdrücklich um eine Be-stätigung bat.
    Der letzte Beitrag wurde im Juni d.J. von AXA eingefordert. Gibt es eine
    andere Anschrift als oben genannt?

  34. Schwuntek, Walter says:

    Bitte geben Sie mir die Anchrift der DBV-Winterthur Krankenversicherung
    bekannt. Mein Schreiben an die o.a.Adresse in Postfach 101464 in
    63014 Offenbach ist offenbar verloren gegangen bzw.unrichtig gewesen.
    Jedenfalls bin ich trotz gewünschter Bestätigung seit Juni ohne eine
    Antwort!.Ich vermute, dass dies mit der Übernahme von AXA zusammenhängt.

  35. manfred says:

    Hallo Walter,
    Die DBV ist “nur” noch eine marke der AXA. Als solche ist der gesamte bereich öffentlicher Dienst gebündelt.
    Deshalb gehe ich davon aus, das Ihre Versicherung bei der AXA geführt wird. Von der AXA habe ich eine Hotline:01803 292201, ich denke da werden sie geholfen,
    Vg
    manfred

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