Michael Diekmann, Vorstand der Allianz, schließt einen weiteren Stellenabbau nicht aus. Vor kurzen hatte ich schon über den Abbau von 5000 Stellen geschrieben. So nebenbei wird nun erwähnt, dass bei der Tochter Dresdner Bank auch 2500 Stellen wegfallen. Zur Zeit gibt es noch ein zähes Ringen zwischen Gewerkschaften und dem Management, wie der Abbau der Arbeitsplätze gestaltete werden kann, einen Einigung ist nicht in Sicht. Nun setzt die Allianz noch eins drauf. Ein weiterer Stellenabbau bei der Allianz sei zwar nicht geplant, könne aber “ehrlicherweise” auch nicht ausgeschlossen werden, sagte Michael Diekmann an diesem Montag in einem Interview in der BILD-Zeitung.
Dies kann man wohl als Warnung an die große Koalition verstehen, so nach dem Motto: Macht Ihr uns das Leben schwer, werfen wir noch ein paar Tausend Mitarbeiter raus. Meiner Ansicht ist die Allianz nicht die einzige Gesellschaft welche mit massivem Arbeitsplatzabbau rechnet, wenn diese Plane Wirklichkeit würden. Bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich könnte mir denken, dass bis zu 100.000 Arbeitsplätze oder mehr auf dem Spiel stehen.
Da sind zum ersten die privaten Krankenversicherer die Stellen abbauen, dann die Vermittler welche in der Existenz bedroht sind und Stellen abbauen oder selbst aufgeben müssen. Wenn ich zu den Folgen dieser Arbeitsplatzverluste dann noch die fehlenden Kaufkraft dazurechne wird das schon hinkommen. Nur das juckt die Regierung wenig, dort will man nur an der Macht bleiben, koste es was es wolle.



