Die Assekuranz (schon wieder diese Fachausdrücke, zu gut Deutsch: die Versicherer) haben in 2006 überraschend viele Riester- und Basis Verträge, welche alle vom Staat bezuschusst werden, verkauft. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) wuchs das Neugeschäft sowohl bei Riester- als auch bei Basis-Renten. Das Ergebnis des Jahres 2005 konnte mit mehr als zwei Millionen Riester- sowie mehr als 166.000 Basis-Verträgen deutlich übertroffen werden, meldeten die im GDV zusammengeschlossenen Lebensversicherer. Die meisten Verträge wurden im vierten Quartal vermittelt, dem so genannten Jahresendgeschäft.
Immerhin wurde der Absatz der Riester Policen im Vergleich zu 2005 mit etwa 1,1 Millionen Verträge um 79 Prozent gesteigert.
Leider wurde die Flexibilität immer noch nicht wesentlich verbessert, zurzeit ist es immer noch so, dass die Zulagen zurückgezahlt werden müssen, wenn der Riesterrentner später seinen Lebensabend nicht im deutschen Steuergebiet verleben will. Dies soll zwar auch auf Grund von EU Regelungen geändert werden, fragt sich nur wann. Auch die Hinterbliebenenversorgung während der Rentenzeit lässt meiner Ansicht nach zu wünschen übrig. Immerhin – Riester war der Schlager in 2006.
Das meiner Ansicht bessere Produkt zumindest für Selbständige ist die Basis (Rürup) Rente. Hier wurde einige getan, zum einen wurde die Günstiger Prüfung rückwirkend zum Beginn 2006 abgeschafft zum anderen wurde auch die Hinterbliebenenversorgung besser geregelt als bei Riester.
Hier wurden mit 166.000 Neuverträgen in 2006 nicht wesentlich mehr Verträge abgeschlossen als in 2005 mit 153.000 Verträgen. Für Mitte März hat der GDV genaue Zahlen und weitere Details angekündigt, dann werden die Gesamtgeschäftszahlen veröffentlicht werden.
Meine persönliche Meinung ist, dass ich grundsätzlich flexibel bleiben möchte, damit kommen diese Verträge eigentlich nur in Einzelfällen in Betracht. Die Basisrente eben wegen der hohen Steuervergünstigung. Ich empfehle grundsätzlich lieber mit Risikoversicherungen die notwendigen Risiken abzusichern und mit flexiblen Sparanlagen, z.B. dem Strategiedepot (Pdf) eine flexible Altersvorsorge zu betreiben. Über das Strategiedepot werde ich demnächst berichten.




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