Zum Nachdenken

März 16th, 2007 by Manfred | Filed under Persönliches.

Ich beantworte hier in diesem Forum alle möglichen Fragen und bekomme Zuspruch ohne Ende. Das macht mich zufrieden. Doch was mich in letzter Zeit immer mehr unzufrieden macht ist folgende Tatsache:

Die Fragen welche ich hier beantworte sollten eigentlich von den Vermittlern beantwortet werden, weil diese mit dem Abschluss Geld verdient haben und über die Bestandscourtage weiterhin Geld an Ihnen verdienen. Nur ist das Problem, dass die Interessenten welche hier Fragen stellen vermutlich nicht mal mehr wissen von wem sie bereut werden. Das spielt aber auch keine Rolle, weil ich davon ausgehe, dass die meisten dieser geldverdienenden Vermittler die Fragen sowieso nicht beantworten können.

Ich beantworte hier Fragen, gebe alle möglichen Handlungsempfehlungen, aber viel zu selten ruft mich dann tatsächlich jemand an um einen entsprechenden Abschluss zu tätigen oder auch nur die Krankenversicherung auf mich zu übertragen, damit wäre mir ja schon geholfen. Das verstehe ich einfach nicht.

Die Rechnung ist ganz einfach: Im Schnitt werden für eine private Krankenversicherung 250 € im Monat bezahlt, da darin sind im Monat ca. 4 € Bestandspflege enthalten, die zur Zeit irgendjemand bekommt. Im Schnitt beantworte ich täglich 2 – 4 Fragen, dies kostet mich immerhin mit der notwendigen Recherche 2-4 Stunden Arbeitszeit, was ich ja auch gerne tue.

Wenn nur jeden Tag ein Interessent der von meinen Antworten profitiert hat seine Krankenversicherung auf mich überträgt, weil er ja dann auch von mir betreut wird, hätte ich nach einem Jahr rund 365 Verträge a 4 € = 1460 € monatliches Einkommen. Dann würde auch ich einen tieferen Sinn in dieser Arbeit sehen. So bin ich zurzeit etwas unzufrieden, weil ich die Arbeit mache und andere die nix wissen und nix tun das Geld verdienen.

Das macht mich unzufrieden, weil wenn der Bauch knurrt, ist das für die Stimmung nicht sehr gut. In diesem Sinne denken Sie mal darüber nach, ob Sie mich als Ihren Makler nutzen wollen und nicht nur als „Fragenbeantworter“. Wenn das so gehandhabt wird habe ich auch weiterhin die Zeit um alle möglichen und sehr wichtigen Fragen zu beantworten. Somit hat jeder (auch ich) was davon und das ist doch nur fair.

8 Responses to “Zum Nachdenken”

  1. Sandra sagt:

    Sehr geehrter Herr Walter

    Vorab möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich gerne meine Private Krankenversicherung auf Sie übertrage, allerdings müssten Sie mir helfen eine Möglichkeit zu finden Privat versichert zu bleiben!

    Bei mir liegt folgender Sachverhalt vor:
    Pflichtbeitrag über Angestelltenverhältnis bis: 31.07.2000
    Pflichtbeitrag über Arbeitslosengeld bis: 26.07.2001
    Pflichtbeitrag über Arbeitslosenhilfe bis: 10.09.2001
    Freiwillig versichert im Studententarif ab : 31.07.2003
    danach Arbeitslos ohne Leistungsbezug
    danach selbstständig als Freiberufler!
    Kündigung gesetzliche Krankenversicherung: 11.08.2005
    Privat Versichert seit 01.11.2005

    Nun bin ich seit 01.02.2007 wieder in einem Angestelltenverhältnis und laut Auskunft meines Arbeitgebers kann ich auch Privat versichert bleiben. Aber meine Krankenkasse weigert sich mir ein Befreiungsschreiben zu kommen zu lassen!
    Welches Gesetz trifft auf meinen Fall zu und welche Möglichkeiten habe ich?

    Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen.

    Mit freundlichem Gruß

    Sandra

  2. [...] Etwas zum Nachdenken! [...]

  3. Sebastian sagt:

    Hallo Manfred,

    Es wäre vielleicht hilfreich – sofern diese Information nicht eh schon verfügbar ist und ich sie nur übersehen habe -, wenn Sie Ihren Lesern noch erklären könnten, wie sie eine Versicherung auf Sie übertragen können und welche Auswirkungen das dann hat. Das Wissen um das “Wie” würde vielleicht zu mehr Telefonanrufen für Sie führen, denn angesichts der Qualität Ihrer Informationen kann ich mir vorstellen, dass einige Ihrer Leser die Motivation hierfür aufbringen.

    Viele Grüße,

    Sebastian

  4. Sebastian sagt:

    Neben der Mail noch mal an dieser Stelle der Hinweis, dass das Wörtchen “nicht” im letzten Satz des obigen Kommentars da latürnich gar nicht hingehört und nur einer kurzzeitigen Anfall von Jugendsenilität zuzuschreiben ist. Sorry!

  5. Gerald sagt:

    ich war so frei und habe meine macht als administrator spielen lassen und das wörtchen “nicht” entfernt ;-)

  6. Sebastian sagt:

    Meinen verbindlichsten Dank ;-) .

  7. manfred sagt:

    Hi Sebastian,

    was geht da alles ab, wenn man einen Tag offline ist. Habe gestern mein Win XP zerschossen, ich wollte nur ein Programm löschen, dieses hat sich aber strickt geweigert, als ich alle Daten von denen ich vermutete hatte, dass die in Zusammenhang mit dem besagten Programm stehen, gelöscht hatte ging fast nix mehr. Zum Glück bin ich ein Fan der Datensicherung. Inzwischen, nach der Neuinstallation von XP hab ich 90% wieder am laufen.
    So ist das halt, wenn man sich mit dem Zeug nicht auskennt. Wie ich schon erwähnt habe hat sich der Spruch “never work a running system” mal wieder bewahrheitet.
    Nun bin ich kräftig am Installieren, da natürlich auch alle Programme bei der Aktion flöten gegangen sind. Das DVD Laufwerk und die Festplatte sind am glühen.
    Sebastian, danke für den Hinweis, werde sobald ich wieder Luft habe darüber mal eine Artikel schrieben das ist eine sehr gute Idee.
    Gerald, danke für dein eingreifen als Chef im Hintergrund sozusagen :-)

    Grüße
    Manfred

  8. robert sagt:

    wechsel in die private krankenversicherung als arbeiter.

    gibt es irgendwelche sonderregelungen, wenn zb wegen kurzarbeit das einkommen unter der grenze liegt und man trotzdem in die private wechsel will, weil ohne kurzarbeit man über der grenze wäre

    mfg
    robert

Leave a Reply