Was ist die Steigerung von murks?
Vielleicht murks, murkser, am murksesten???
Oder vielleicht „Die Rente ich sicher“, Gesundheitsreform und Pflegereform?
Ich denke das passt. Folgende Akteure sind mit der Pflegereform befasst:
1. Unsere allseits beliebte (sonst wären Sie nicht gewählt worden, oder?) Politikerin
Frau Ulla Schmidt, welche in der Gesundheitsreform schon Ihr Können unter Beweis gestellt hat.
2. Frau Ursula v.d.Leyen, welche zur Zeit Ihr Können im Rahmen der Kinderbetreuung unter Beweis stellt.
3. Nicht zu vergessen unseren Verbraucherminister Herrn Horst Seehofer (wenn man nicht Gesundheitsminister bleiben kann, wird man halt Verbraucherminister, Hauptsache Minister oder was). Herr Seehofer hatte ja, als ausgewiesener Gesundheitsexperte der CSU und damals als Gesundheitsminister, mit den in der Vergangenheit durchgeführten Gesundheitsreformen unser Gesundheitswesen finanziell sicher gemacht, oder etwa doch nicht.
Diese drei ausgewiesenen Experten sollen am Montag den Koalitionsspitzen einen Zwischenbericht vorlegen, daraus werden dann mit Sicherheit (ich kann´s bald nicht mehr ausschreiben) „Eckpunkte“ der Pflegereform. Erklärtes Ziel der SPD war ja die private Pflegeversicherung platt zu machen, wie in der Krankenversicherung sollte eine Bürgerpflegeversicherung alles richten. Damit wäre die Pflegeversicherung kurzfristig die Sorgen los gewesen, weil die Politik die Rückstellungen der privaten Pflegeversicherung dann in der nächsten Zeit hätte verprassen können.
Wie war das noch mit dem Kochen, der für morgen ist? Lesen Sie dazu folgenden Artikel!
Wegen verfassungsrechtlicher Bedenken (das kenne ich doch aus der Diskussion um die Gesundheitsreform, oder?) soll nun die private Pflegeversicherung nur zum Teil geschlachtet werden, man spricht von einem Betrag von 50 Mio €.
In diesem Zusammenhang muss ich nochmals auf das Grußwort von Herrn Prof. Raffelhüschen zurückkommen: „In der Pflege muss der Kreis der Leistungsempfänger um die Altersdemenz erweitert werden und ein paar Minuten mehr Betreuungsleistungen sollten zur Linderung des Pflegenotstands auch noch drin sein. Ungeheuerlich! Da können wir uns die Leistungen von heute nicht leisten und was ist die Devise: Mehr Leistungen.“
Das sollten auch unsere drei so hochgeschätzten politischen Fachexperten wissen, oder nicht?
Im Zusammenhang mit der Pflegereform meldet sich auf Frau Ferner zu Wort, wie? Sie kennen Frau Ferner nicht? Frau Ferner ist stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und hatte auch in der Gesundheitsreform einiges zu sagen. Nun vielleicht hat das keiner bemerkt, deshalb meldete Sie sich nun nochmals zu Wort: „Wenn man das politisch will, bekommt man das auch hin”. Sie meinte die ursprüngliche SPD Forderung von einem Beitrag von jährlich bis zu einer Milliarde Euro. Ich gönne Frau Ferner die Publicity von Herzen, vielleicht werden sie in Zukunft Frau Ferner kennen.
Allerdings widersprach Frau Schmidt gleich den Forderungen von Frau Ferner, Sie (Frau Schmidt) versicherte, niemand wolle an die Rücklagen der Privatversicherung heran, die seien eigentumsrechtlich geschützt. Also doch nix mit der Publicity für Frau Ferner



