Ich bekomme von ihnen viel Lob und Anerkennung, nur davon kann ich leider nicht leben. Das Beantworten der vielen Fragen nimmt viel Zeit in Anspruch, leider bekomme ich im Gegenzug nichts dafür. Deshalb bin ich ernstlich am Überlegen, ob ich diese Serviceleistung noch viel länger leisten kann, wie ich auch in folgendem Artikel schon geschrieben habe:
Ich kann einfach nicht verstehen weshalb die Menschen, welchen ich weiterhelfe, nicht auch mir helfen wollen. Das ist schon sehr deprimierend, wer hierfür eine Erklärung hat, der möge sich melden.
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[...] Beim Lesen meiner Feeds bin ich beim Artikel ‘Maklers Lohn‘ von Manfreds Makeleien hängengeblieben. Er beschreibt/beklagt sich, dass er viel Lob und Anerkennung für seine Beratungsleistung bekommt, aber der erhoffte Kundenzulauf bleibt aus. [...]
[...] Manfred Walter hat, wie alle Online-Versicherungsmakler, ein Problem: Die Interessenten wollen zumeist nur Informationen und kompetenten Rat einholen. Zumeist sind die Kunden mit dem Versicherungsvermittler vor Ort nicht so zufrieden oder vertrauen dem Rat des Maklers vor Ort nicht so sehr, als dass sie sich auf die erste Meinung verlassen. So wird dann im Internet nach Versicherungsvergleichen gesucht und man findet neben den üblichen Adresshändlern auch einige Makler, die Ahnung haben von der Materie. [...]
Ja wie heisst es doch so schön: “Einer für alle und alle für mich”. Leider scheint dieser Denkansatz immer häufiger zum Leitsatz vieler Menschen in der Leistungs- und Druckgesellschaft Deutschland zu werden. Frei nach dem Motto wenn jeder mehr an sich denkt ist an alle gedacht… Mir gefällt diese Entwicklung auch nicht besonders.
Hallo Marco,
da kann ich Ihnen zustimmen, wobei ich inzwischen sagen muss, dass es auch einige Menschen gibt die, nachdem sie meine Hilfe in Anspruch genommen haben, auch die PKV auf mich übertragen haben. Wobei es auch Menschen gibt wo es mich echt schüttelt.
So einen Collegen hatte ich erst da fehlen mir die Worte. Möchte das mal kurz beschreiben.
Hatte eine Anfrage zur PKV. Nach jedem Erstgespräch frage ich jeden möglichen Mandanten ob ich der Partner im Bereich der PKV bin, wenn sich der Mandant für das von mir Vorgeschlagen Produkt, auf Grund meiner Beratung entscheidet. Ich denke das ist doch fair, wenn ich die Arbeit mache, dass ich dann auch das Geld verdiene. Dieser College bestätige mir diese Frage, war dann im Nachgang einer der schwierigen Mandanten mit allen möglichen Fragen warum und weshalb ich den einen oder anderen Tarif vorgeschlagen habe. Der hat mich richtig ausgepresst. Nun zum Ende als mehr oder weniger feststand welcher Tarif der richtige ist, kam was kommen musste, die Frage wie viel Provision ich den abgeben würde, ich sagte nix. Dann kamen noch einige Fragen und zum Schluss, die Aussagen, dass er meine vorgeschlagene Tarif bei einem anderen Makler abschließen würde. Ich habe nur gefragt wie viel sein Wort den wert war, eine solche Einstellung kann ich nicht nachvollziehen.
Grüße
Manfred
Schade das es noch Menschen mit derartiger Einstellung gibt. Das grenzt beinahme an Diebstahl geistigen Eigentums… Aber solche Erfahrungen habe ich auch schon durch Onlineanfragen gemacht. Mich freut es auf der anderen Seite zu hören, das dennoch einige Interessenten die Betreuung auf Sie umschlüsseln. Menschen wie der Kollege werden früher oder später ihr Fett wegbekommen – da bin ich sicher
Hallo Marco,
das befürchte ich auch, ich kann eine solche Einstellung nicht nachvollziehen, dennoch bin ich nicht nachtragend. Wenn mir sowas passiert ärgere ich mich natürlich, aber ich vergebe dann auch sehr schnell, es hat keinen Wert sich dann weiterhin mit Groll und Hader mit einem solchen Menschen zu beschäftigen, damit bindet man sich nur selbst. Ich habe festgestellt, dass es mir viel besser geht wenn ich von meiner Seite solchen Menschen Vergebung ausspreche, das steht ja auch schon im neune Testament in der Bibel.
In sofern wünsche ich diesem Menschen von meiner Seite her alles Gute.
Grüße
Manfred