Förderung für Betriebsrente

Die Förderung der arbeitnehmerfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge (BAV) sollte ursprünglich Ende 2008 auslaufen. Diese Einzahlungen können bis dahin Steuer- und Sozialabgabenfrei eingezahlt werden, wenn die Zahlungen aus zusätzlichem Einkommen z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld erfolgten.

Um ehrlich zu sein, ist mir die Logik immer noch nicht verständlich, weshalb eine Zahlung in die BAV aus dem Monatsgehalt nicht entsprechend gefördert wird. Ich denke, der dafür verantwortliche Politiker wird dies wortreich, aber ohne wirklich was zu sagen, erklären können.

Nun überrascht die SPD mit dem Vorschlag für eine Fortsetzung der heutigen Betriebsrentenförderung. Was das mit der gesetzlichen Krankenversicherung zu tun hat, nun der Spitzenverband erwartet erhebliche Einnahmeausfälle wenn diese Regelung erhalten bleibt. Die Vorsitzende des Spitzenverbands der Ersatzkassen, Doris Pfeiffer, sagte dazu der FTD:

“Die Pläne von Arbeitsminister Franz Müntefering, die betriebliche Altersvorsorge auch nach dem Jahr 2008 von den Sozialversicherungsbeiträgen zu befreien, bedeuten für die gesetzliche Krankenversicherung erhebliche finanzielle Verluste”.

Das verstehe ich auch nicht, wie kann ich was verlieren, was ich noch gar nicht hab? Die seit 2002 modifizierte Regelung zur BAV hatte zu einer durchaus notwendigen und wünschenswerten Belebung der BAV geführt. Nun sitzt die Regierung in der Zwickmühle, einerseits soll die BAV gestärkt werden, andererseits führt eine gestärkte BAV zu Einnahmeausfällen in den Sozialkassen.

Mal gespannt wie das endet, vielleicht wie in den anderen Bereichen zum Thema Altersvorsorge welche zuerst propagiert wurden, um dann kräftig besteuert zu werden, dazu ist z.B die Lebensversicherung zu nennen, welche ehemals unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei war, oder auch das Thema Aktien- oder Fondssparen welches nun ab 2009 auch mit einer 25 % igen Quellensteuer belegt wird.

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  1. [...] Manfred beschreibt die Situation passend: Nun sitzt die Regierung in der Zwickmühle [...]

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