Rentenreform: Kürzungen für neu hinzukommende Pensionäre

Dass die Rentenauszahlungen immer weiter sinken ist ja im Allgemeinen bekannt. Wer im Jahr 2006 eine Erwerbsminderungsrente beantragte, bekam vergleichsweise 14,5 % weniger, als wenn er das sechs Jahre früher getan hätte.

Der Sprecher des Deutschen Rentenversicherung Bund, Dirk von der Heide begründete dies mit dem „jungen“ Alter, in dem sich einige in den Ruhestand begeben. Zudem wurden auch die immer geringeren Einnahmen durch die sinkenden Beitragszahlungen schuld. Dies war zum Großteil auf finanzielle Engpässe seitens der Bevölkerung (unter anderem durch das geringe Arbeitslosengeld verursacht) zurückzuführen. Darum ist die momentane Rentenauszahlung auf im Westen 790€ und 836€ im Osten festgelegt. Das weibliche Geschlecht ist da jedoch besser dran. Eine Frau kann sich Rentenvorteile schaffen, wenn sie einen Beruf hat und Kinder zur Welt bringt.

Trotzdem stößt die momentane Rentenkrise auf harsche Kritik: Während die Regierung an ihrem momentanen Kurs festhält, fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund die Veränderungen im Renteneintrittsalter zurückzunehmen. Ähnliches wurde auch von der Linken im Bezug auf sämtliche Rentenreformen verlangt. Da fragt man sich nur, wer soll die von den Linken geforderten Wohltaten bezahlen.

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