Gemäß einer von dem Forschungszentrum Generationenverträge der Freiburger Universität durchgeführten Studie, die sich mit der Altersvorsorge befasst, sind die meisten Deutschen über das Angebot und die Möglichkeiten im Bezug auf die Altersvorsorge informiert, jedoch die wenigsten nehmen die Chance wahr, einen Vorrat für später anzulegen. Bei der von der „Neue Leben Versicherung“ veranlasste und unter der Führung des von mir sehr geschätzten Herrn Professor Dr. Bernd Raffelhüschen vorgenommenen Befragung, wurden in der Bundesrepublik 2026 Menschen zum Thema Altersvorsorge befragt. Fünf Prozent der Probanden glauben, dass sie genügend Ahnung über die betriebliche Altersvorsorge haben, doppelt so viele sind von ihrem hohen Wissensgrad im Bereich der Rürup-Rente überzeugt. Zwanzig Prozent hätten nach ihren Angaben überhaupt keine Ahnung.
Interessant ist allerdings die Tatsache, dass bei einigen Menschen unter anderem auch das Entgelt mit dem Interesse zu diesem Thema zusammen hängt. 26,6 % bei einem Gehalt von netto 1000€ gaben zu, sich nach ihrem Empfinden zu wenig mit der Materie befasst zu haben. Mit 11,2 Prozent bei den Menschen mit einem Einkommen von netto 4000€ unterlag die Quote bei den besser Verdienenden um mehr als die Hälfte.
Trotz der Tatsache, dass bei siebzig Prozent der Befragten die staatlichen Zuschüsse ein sehr wichtiger Anhaltspunkt bei der Vorsorge ist, werden die Fördergelder mit 600€ jährlich zu niedrig eingeschätzt. Im Durchschnitt werden Vorsorgen mit ca. 740€ im Jahr vom Staat unterstützt.
35% hätten nach ihren Angaben keine Ahnung über die Höhe der staatlichen Förderungen. Im Süden Deutschlands ist die Meinung, dass die Zuschüsse gut genutzt werden am ehesten vertreten- anders als in Norddeutschland. Auch die sozialen Umstände oder das Alter haben bei dem Sparverhalten einen großen Einfluss. Die knappe Hälfte der Befragten spart 200 Euro monatlich an, durchschnittlich sind es 180 Euro. Selbstständige lagen ca. 200 Euro mehr auf die hohe Kante, als der Durchschnitt (also 380€). Arbeitslose Personen kommen auf Rücklagen von 67 Euro monatlich.
Ich meine, dass es von der „Neue Leben“ richtig ist auf den Erkenntnis dieser Studie neue Konzepte für die Altersvorsorge zu planen. Mit dem AV Rechner bietet PKV Financial auf seiner Altersvorsorge Seite nun ein sehr interessantes Tool um den notwendigen Bedarf zur Altersvorsorge zu berechnen. Wichtig in diesem Bereich ist nicht nur die Beratung, sondern auch das Umsetzen des Wissens in konkrete Produkte. Je bedarfsorientierter diese sind, je eher werden diese nach meiner Meinung auch gekauft.



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