Viele Menschen machen sich jetzt schon um die finanziellen Probleme, die im Alter auf sie zurollen, Sorgen. Nach einer Studie der TNS-Emnid meinten 70% der Befragten zwischen 30 und 40 Jahren, dass im Alter eine erhebliche Versorgungslücke besteht. Rund die Hälfte der deutschen Teilnehmer war zudem der Meinung in späteren Jahren spartanisch leben zu müssen, um sämtliche Unterhaltskosten decken zu können. Selbst in der jüngeren Generation zwischen 14 und 29 Jahren ist diese Einstellung, gemessen an 58% der Stimmen, schon längst angekommen.
Lutz Overlack, Geschäftsführer der Fund-Market Deutschland GmbH, welche mit TNS-Emnid diese Befragung vorgenommen hatte, redete mit seiner Aussage nicht gerade um den heißen Brei herum: „Den Deutschen ist klar geworden, dass die staatliche Versorgung künftig nicht mehr ausreicht“.
Untermauert wurde diese Schlussfolgerung mit dem hohen Prozentsatz (89%) der in Deutschland lebenden Menschen, die erkannt haben, dass sie ohne zusätzliche Altersvorsorgen, die viele vorzugsweise auf privater Basis abschließen, Probleme bekommen werden. Die bisherigen Resultate werden mit folgender Kundgebung bekannt gemacht: „Bereits heute legen 37 Prozent der Deutschen privat Geld für das Alter zurück.“
Ein weiteres Zitat sollte jeden von uns zu denken geben: „Trotz des ausgeprägten Wissens um die Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge gaben 20 Prozent der Befragten an, sich gar nicht für das Thema zu interessieren.“
Und für viele, die der Meinung sind, es sei zu spät jetzt noch etwas fürs Alter anzusparen, fügte er der Aussage noch etwas bei: „Gerade die jungen Leute, bis zur Altersklasse der 30-39-jährigen, haben noch vielfältige Möglichkeiten und ausreichend Zeit, um sich besser für das Alter abzusichern“
Und wie macht man das am besten?: “Dafür ist es aber notwendig sich aktiv mit dem Thema und den Produkten auseinanderzusetzen.”
Allem in allem hat jeder mit dieser Materie etwas Ahnung. Relativ unbekannt waren jedoch z.B. die Rürup–Rente, welche praktisch noch in ihren Kinderschuhen steckte, Pensionskassen, usw… Das Ende dieser traurigen Geschichte, welche ja im Prinzip „nur“ die Zustände unserer Zukunft beschreibt lautet folgendermaßen, dass sich aufgrund der demographischen Entwicklung das heutige Hartz 4 und die zukünftige Rente um den niedrigsten Auszahlungswert streiten können, da Rentner sich von der gesetzlichen Rente kaum mehr als 600€ netto erhoffen brauchen.
Ich persönlich hoffe, dass wir etwas daraus lernen und rechtzeitig zu Sparen anfangen, um später einigermaßen vernünftig leben zu können. Weitere Informationen unter LV-Financial.



