Wie gut weiß Deutschland über Riester und Rürup und die damit verbundenen staatlichen Förderungen Bescheid?
Die Condor Versicherungsgruppe ließ eine Studie erstellen, nach der mehr als 50% der selbständig Berufstätigen unsicher sind, wie sie für ihr Alter vorsorgen sollen. Lediglich 20% kennen den Unterschied zwischen der Riester- und der Rürup- Rente. Ein Fünftel erwartet von der Rürup-Rente einen größeren Nutzen, als von der Riester-Rente. Bei 16% ist es genau andersherum. Lediglich 6% denken, dass die zwei Rentenarten für sie den selben Nutzen haben. Mehr als sechzig Prozent der weiblichen Befragten konnten keine Angaben machen, welche Rente besser für sie sei und zirka 8% denken, dass es für sie keinen Unterschied macht.
Dass bei vielen große Wissenslücken vorhanden sind, bewies ebenfalls die Studie. Lediglich 13% gehen davon aus, über die Rürup-Rente Bescheid zu wissen und 8% sind sich absolut sicher, sich in dem Fachgebiet auszukennen. Knapp 80% gaben zu, keine oder nur wenig Ahnung über die Zuschüsse vom Staat zu haben. Etwas mehr als der Hälfte der Befragten (56%) machte deutlich, dass für sie eine Rürup-Rente indiskutabel sei. Dementsprechend ist die Quote der „Rürupper“ mit 8% relativ gering. 16% zeigten zumindest Sympathie gegenüber den staatlichen Zuschüssen.
Dass die Statistik so ausfällt, hängt auch mit dem Alter der Probanden zusammen. Während bei den „jüngeren“ Personen zwischen 18- und 34 Jahren die Quote der „Rürupper“ bei 35% liegt, sind es bei den „älteren“ Menschen 18%.



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