Es ist jetzt schon zu beobachten, dass die Deutschen immer langlebiger werden. Dies wird sich weiter steigern, so dass bis 2030 das Durchschnittsalter noch mal um zwei, drei Jahre ansteigen dürfte. Diese Entwicklung ist einer der Gründe, weshalb das Rentenalter erst ab 67 Jahren erreicht sein sollte. Damit wollte man die Dauer der „Rentenzeit“ vermindern und die Rentenkasse entlasten.
In der Nachkriegszeit (1960) erhielten Frauen in den alten Bundesländern ihre gesetzliche Rente knapp 10½ Jahre lang, bei Männern war es ein Jahr weniger. Zwanzig Jahre später verlängerte sich die Bezugsdauer für das weibliche Geschlecht auf 13,8 Jahre. 2006 bezogen Frauen bundesweit ihre Rente knapp 20 Jahre (19,6 Jahre). Beim männlichen Geschlecht beträgt die Bezugsdauer heute 14,8 Jahre und damit rund fünf Jahre weniger als bei den Frauen.
Ich meine, das wäre ein Vorschlag für das Unwort des Jahres: Langlebigkeitsrisiko




Sehr geehrte Damen und Herren,
wieviel Gelde wurde aus der Rentenkasse entnomen seit 1945 für:
Personen die keine Beträge in der Rentenkasse eingezahlt haben
- Soldaten des 2.Weltkrieges
- ehemalige DDR Bürger
- Russland übersiedeler
- Jsrarelis
- Roma
usw
Zahlungen die nicht die Rentner sonder alle Deutschen Bürger zu leisten haben.
Ich bitte um Info
MFG
Horst Schabel
Hallo Horst,
darüber habe ich im Detail keine Informationen, ich denke diese werden auch nicht veröffentlicht. Vermutlich würden die Rentenversicherten einem Koller bekommen.
Meiner Meinung nach hätten diese Kosten aus Steuermitteln finanziert werden müssen. Aber das ist ja das Problem, dass die Politik mit den Beiträgen im Sozialsystem nach Gutsherrenart eigene auch wünschenswerte politische Ziele finanziert.
Das sieht man ja auch im Bereich der Krankenkassen. Die Politik “verursacht”, dass es Nichtversicherte gibt und diese werden, von der aus Steuermitteln finanzierten Sozialhilfe auf die Beitragszahler in der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung umfinanziert.
Dann wird schnell noch die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung eingeführt, damit dieses Thema nun doch von allen bezahlt wird. Schlecht gemacht finde ich, denn diese Kosten sollten je nach finanzieller Leistungsstärke und deshalb steuerlich finanziert werden.
Grüße
manfred
Hallo Horst,
Hier handelt es sich um die sogenannten versicherungsfremden Leistungen. Darüber gibt es genaue Zahlen. So haben die Politiker mit dem Segen des BVG in der Zeit von 1989 bis 2004 unter Berücksichtigung staatlicher Zuschüsse insgesamt 319 Mrd. Euro den Sozialkassen entzogen. Kein Beamter, kein Politiker und Selbständiger hat diese Aufwendungen mit getragen. Das ist die heutige Solidarität und politiscvhe Moral.