Fallpauschalen: DIE LINKE bemängelt Sparsamkeit auf Kosten der Patienten

Die Partei DIE LINKE bemängelt, dass mit dem Inkrafttreten der Fallpauschalen die Patienten, auf Kosten ihrer Gesundheit, zu früh aus dem Krankenhaus fortgeschickt werden. Die Regierung und die gesetzlichen Krankenkassen dementieren die Beanstandungen, mit dem Hinweis auf vorläufige Zwischenergebnisse. Die zu dem Zeitpunkt betriebenen Forschungen seien noch nicht fortgeschritten genug, um sich ein klares Bild zu machen. Dies wurde deutlich, als sich die Links-Partei nach bestehenden Prognosen und entsprechenden Folgerungen erkundigte. Ursprünglich sollten die Fallpauschalen dazu dienen, dass Patienten nur solange wie nötig in der Klinik bleiben.

Das deutsche Ärzteblatt kritisiert, dass es sich kontraproduktiv auswirkt, wenn der Zeitpunkt zur Einweisung in die Anschlussheilbehandlung zu früh angesetzt wird. Dass die ambulanten Behandlungen stärker gefordert würden, wiesen die Kassen genauso zurück, wie die Behauptung, dass zu früh entlassene Patienten sofort wieder in die Klinik eingewiesen werden. Mit der so genannten „untere Grenzverweildauer“ würde potentiellen Frühentlassungen ein Riegel vorgeschoben.

Auch hier ist es mal wieder so, dass die Linke berechtigte Fragen stellt, aber keine finanzierbaren Alternativen aufzeigt. Das ist doch genauso, wie die Linke großspurig den Mindestlohn fordert und in Berlin als Regierungspartei Löhne von eigenen Angestellten weit unter dem Mindestlohn zulässt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, wenn solche politischen Kaliber mit der angedachten Hilfe der SPD für die gesamte Bundesrepublik Verantwortung tragen sollen. Ich persönlich bin überzeugt, dass diese Möglichkeit genutzt wird, wenn bei der Wahl in 2009 das Ergebnis dies möglich macht. Auch wenn das Thema Krankenversicherung viel mit Politik zu tun hat, so möchte ich auf diesem Blog nicht politisch werden – aber das lag mir auf der Seele.

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