Private Krankenversicherung: Freiberufliche Vermittler haben in der Branche gute Chancen

Die Nachfrage nach den Diensten freiberuflicher Versicherungsvermittler und Versicherungsmakler seitens privater Krankenversicherer ist in letzter Zeit stark angestiegen. Dies stellte das Beratungsunternehmen Tillinghast bei der Auswertung einer Studie fest. Um ihre Produkte weiterhin verkaufen zu können, erschließen sich die Versicherer neue Möglichkeiten, ihre Angebote an den Mann zu bringen.

An der Spitze sind in der Statistik der Ausschließlichkeitsvertrieb mit einem Anteil von 57 Prozent am Neugeschäft. An zweiter Stelle stehen die freiberuflichen Versicherungsmakler mit 31 Prozent der abgeschlossenen Verträge. Die restlichen zwölf Prozent teilen sich die so genannten “gebundenen Strukturvertriebe” und Abschlüsse über Banken, Direktvertrieb und Geschäftsabwicklungen durch Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Kassen untereinander auf.

Somit ist festzustellen, dass der Anteil der unabhängigen Vermittler am Neugeschäft kontinuierlich steigt. Dies haben auch die Versicherungsgesellschaften inzwischen gemerkt, welche dem Maklervertrieb immer mehr Aufmerksamkeit schenken. Dies ist nur zu begrüßen, da in dem Wettbewerb der Versicherer um die Versicherungsmakler auch die Produkte besser werden sollten, da der verantwortungsbewusste Versicherungsmakler immer auch das Thema Haftung im Blick hat und Gesellschaften bevorzugt welche möglichst haftungsarme Produkte liefert. Davon kann der Versicherungskunde nur profitieren.

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