Im Jahr 2004 cancelten knapp fünfzig in Niedersachsen ansässige Kieferorthopäden ihre Zulassung bei der Krankenkasse. Damit wollten die Ärzte zum Teil gegen Lohn-Kürzungen demonstrieren, wie sich später herausstellte. Damit diese Aktion keine Last für die Patienten wurde, haben die Kieferorthopäden diese weiterhin behandelt und dafür von den Kasse ihren Lohn bekommen. Allerdings warnten die Krankenkassen die (Protest-) Aussteiger vor: „Wir haben die betroffenen Aussteiger damals schriftlich darauf hingewiesen, dass die Kassen nur unter Vorbehalt zahlen und die Vergütung nach einer entsprechenden höchstrichterlichen Entscheidung zurückfordern werden. Genau dieser Fall ist nun eingetreten“, so der GKV-Sprecher.
Die Kassen machten ihre Ankündigung nun wahr und verlangten, wie im Zitat beschrieben, bezahlte Vergütungen zurück. Des Weiteren verwiesen sie auf das „…höchstrichterliche…“ Urteil des Bundessozialgerichtes, in dem die Richter entschieden, dass nur Mediziner mit Zulassungen bei den Krankenkassen ein Anrecht gegenüber der GKV auf Honorar haben. Die Kassen verlangten somit von siebzehn Kieferorthopäden die bezahlten Behandlungskosten, welche für den Zeitraum zwischen 2004 und 2007 gezahlt wurden zurück. Trotz allem sei der Patient (diesmal ausnahmsweise) nicht der Leidtragende: „Die Aussteiger dürfen sie nicht nachträglich zur Kasse bitten




[...] In einem persönlichem Gespräch mit einem Arzt (Name darf nicht genannt werden ) konnte ich z.b. erfahren, dass die Ärzteschaft nicht grundsätzlich feindlich den Entwicklungen im Internet gegenübersteht, jedoch fühlt sich die Ärzteschaft unter anderem durch einige Portale die Arztbewertungen + Kommentare zulassen stark unter Druck gesetzt. So gab der Arzt nochmals schwer zu bedenken das diese Entwicklung keineswegs positiv sei, da kein Patient von sich aus behaupten könne vollkommen objektiv zu urteilen. Im späteren Verlauf gab der Arzt weitere interessante Informationen, so stellte er auch klar das es unter der Ärzteschaft tatsächlich viele "gierige" Ärzte gäbe, jedoch diese Gier nur ein Produkt der schlechten Bezahlung von Seiten des Staates sei. Generell äußerte sich der Arzt sehr ungehalten darüber das er von so vielen Seiten das Gefühl vermittelt zu bekommen seine Arbeit nicht richtig zu machen. Kritisch beurteilte der Arzt die derzeitige Entwicklung bei Patienten oft Halbwahrheiten aus dem Internet als Wissen zu übernehmen und gab zu bedenken das manche Pharmafirma sicherlich auch Erfahrungsberichte schreiben lässt und man bei einer Website lieber doch nochmal ins Impressum schauen sollte. [...]