Die Partei DIE LINKE bemängelt, dass mit dem Inkrafttreten der Fallpauschalen die Patienten, auf Kosten ihrer Gesundheit, zu früh aus dem Krankenhaus fortgeschickt werden. Die Regierung und die gesetzlichen Krankenkassen dementieren die Beanstandungen mit dem Hinweis auf vorläufige Zwischenergebnisse. Die zu dem Zeitpunkt betriebenen Forschungen seien dennoch nicht fortgeschritten genug, um sich ein klares Bild zu machen. Dies wurde deutlich, als sich die Links- Partei somit nach bestehenden Prognosen und entsprechenden Folgerungen erkundigte. Ursprünglich sollten die Fallpauschalen dazu dienen, dass Patienten nur solange wie nötig in der Klinik bleiben.
Das deutsche Ärzteblatt kritisiert, dass es sich kontraproduktiv auswirkt, wenn der Zeitpunkt zur Einweisung in die Anschlussheilbehandlung zu bald angesetzt wird. Dass die Ambulanten Behandlungen stärker gefordert würden seien, wiesen die Kassen genauso zurück, wie die Behauptung, dass zu früh entlassene Patienten sofort wieder in die Klinik eingewiesen werden. Mit der sogenannten „untere Grenzverweildauer“ würde potentiellen Frühentlassungen ein Riegel vorgeschoben.



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