Krankengeld in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) läuft für Selbständige ab

Handlungsbedarf bis zum 01.01.2009 für alle Selbständigen, die noch freiwillig in der (GKV) versichert sind. Alle freiwillig in der GKV versicherten Selbständigen erhalten ab dem 01.01.2009 kein Krankengeld mehr, dies läuft automatisch aus. Sie werden darüber nicht unbedingt informiert. Dies ist eine Auswirkung der Gesundheitsreform. Von Dankesschreiben an die verantwortliche Gesundheitsministerin Frau Ulla Schmidt SPD bitte ich Abstand zu nehmen.

Welche Möglichkeiten bestehen nun: Es kann ein Wahltarif abgeschlossen werden, in diesem kann die Krankengeldabsicherung eingeschlossen werden. Für diese Krankengeldabsicherung wird dann ein zusätzlicher Beitrag erhoben. Mit dem Wahltarif bindet man sich grundsätzlich für drei Jahre an die GKV bei der dieser abgeschlossen wurde. Es besteht z.B. kein Sonderkündigungsrecht im Falle einer Beitragsanpassung.

Auch ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ist für diese Zeit ausgeschlossen. Die Alternative wäre das Krankentagegeld bei einer PKV abzuschließen. Oder ganz in die PKV zu wechseln

Comments

  1. Peter P. says:

    Guten Tag!
    Warum keine DankesSchreiben an die (mit-)verantwortliche Ministerin?
    Wie und warum darf der Gesetzgeber in bestehende Verträge eingreifen?
    Was soll dieser Blödsinn auf Kosten der freiwillig versicherten Selbständigen?
    Wird man als Selbständiger von den GKV nicht genug geschröpft?
    Warum müssen Selbständige ihren Steuerbescheid zur Ermittlung des Beitrages vorlegen und somit auch Beiträge aus Miet- und Kapitaleinnahmen zahlen und sämtliche Angestellten nur aus ihren Einnahmen aus nicht-selbständiger Arbeit, auch wenn sie Mieteinnahmen aus 5 geerbten Whg haben, dicke Zinsen kassieren oder nebenbei selbständig tätig sind?
    Kein Wunder können sich zig 1000 Selbständige keine KV mehr leisten. Nein, nicht alle Selbständigen arbeiten nur 5 Std am Tag, sind ständig im Urlaub und fahren dicke Autos. So wie es jetzt geregelt ist, ist es absolut ungerecht.
    Vielleicht klingt es etwas “familienfeindlich”, wenn ich nicht verstehe warum die gesamte Familie eines leitenden Angestellten kostenlos bei diesem mitversichert ist, aber sein Beitrag durch Obergrenzen “gedeckelt” ist. Verdient dieser “leitende Angestellte” z.B. 10.000 EUR, so wird der GKV-Beitrag nur aus ca. 5250 EUR berechnet. Anstatt 15.5% aus 10.000 EUR (1550 EUR) erhält die GKV also “nur” ca. 900 EUR (ca. 8%) und dafür ist die ganze Familie versichert. Alle Betroffenen werden jetzt aufschreien. Aber ist es gerecht, wenn bei einem um jeden Umsatz kämpfenden Selbständigen, der gerade mal 1000 EUR (Gewinn) pro Monat erreicht, der Beitrag aus dem Mindestsatz von ca. 1900 EUR gerechnet wird und er damit rechnerisch einen Beitragsatz von ca. 30% hat?
    Es wird Zeit was zu ändern – oder meinen Sie nicht?

  2. manfred says:

    hallo peter,
    Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.
    Grüße
    manfred

Speak Your Mind

*