Wie meine werten Leser wissen, wurden die Zugangsvoraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung gerade für Angestellte erheblich erschwert. Vor diesem Hintergrund ist die folgende Mitteilung der Central Krankenversicherung beachtenswert, diese meldet eine Steigerung des policierten Neugeschäftes in 2008 um satte 65%. Dies ist gleichzeitig das beste Ergebnis in der fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte der Central Krankenversicherung. Das ist eine beachtliche Leistung, meinen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Um das ganze mal mit Zahlen zu unterfüttern, das Neugeschäft hatte in 2008 gemessen in Jahressollbeitrag einen Umfang von 204,1 Millionen Euro und damit ca. 80 Millionen Euro mehr als in 2007. Es konnten etwa 55.000 Neukunden gewonnen werden, damit steigt die Anzahl der Kunden der Central Krankenversicherung auf knapp 1,7 Millionen Kunden an. Damit lief das Neugeschäft wesentlich besser als der Marktdurschnitt der insgesamt ein Minus von ca. 2,7% hinnehmen musste.
Grund für dieses Feuerwerk war der Ausverkauf der alten Tarifwelt und der Weg Kunden mit einem Optionstarif frühzeitig an das Unternehmen zu binden. Der Vorstandsvorsitzende der Central Krankenversicherung Herr Joachim von Rieth sah die Multikanalstrategie und das Produktportfolio der Central Krankenversicherung als Gründe für dieses Ergebnis. Herr von Rieth war der Meinung, „Der starke und flexible Vertrieb über vier Kanäle verschafft uns einen enormen Wettbewerbsvorteil“. Über den eigenen Ausschließlichkeitsvertrieb über die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) sowie die Makler und Mehrfachagenten konnten zweistellige Wachstumsraten generiert werden.
Auch in 2009 hat sich die Central Krankenversicherung einiges vorgenommen, in dem das Neugeschäft noch einmal gesteigert werden soll. Allerdings sieht Herr von Rieth, dass die gesamte PKV-Branche durch die Gesundheitsreform und den unsicheren Konjunkturverlauf, vor große Herausforderungen steht.



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