Deutscher Ring Krankenversicherung a.G. mit guten Aussichten

In 2008 konnte die Dt. Ring Krankenversicherung a.G. aus Hamburg insgesamt 7.600 neue Versicherte in der Vollkrankenversicherung gewinnen, damit erhöhte sich das Neugeschäft erfreulich um ca. 85 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Diesen Erfolg sieht man beim Dt. Ring als Früchte der konsequenten Neuausrichtung auf den Vertriebsweg über die Versicherungsmakler und die damit verbundene Gründung Maklermanagement AG als Maklerbetreuung.

Nebenbei bemerkt passt diese Ausrichtung sehr gut zu dem Zusammenschluss mit der Signal Iduna Gruppe in einen Gleichordnungskonzern, weil die Signal Iduna stark im Bereich der Ausschließlichkeitsorganisation ist und der Dt. Ring bei den Versicherungsmaklern punkten kann. Damit wuchs das Neugeschäft seit 7 Jahren um rund 38%, auch in 2009 setzt sich dieser positive Trend fort, das Neugeschäft stieg auch in den ersten beiden Monaten 2009 um über 40 Prozent. Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite an den Dt. Ring Krankenversicherung.

Obwohl ich an dieser Stelle schon kritisch anmerken muss, dass die Maklermanagement AG gerade zur Jahreswende 2008 /2009 schlicht nicht mehr erreichbar war. Die Maklermanagement AG war von dem Ansturm völlig überrascht und auch überfordert. Meine Empfehlung wäre ein Personalaufstockung und mehr Telefonleitungen für die Maklermanagement AG ;-)

Der Dt. Ring Krankenversicherung hatte zum Beginn des Jahres 2008 den Leistungskatalog erheblich verbessert, z.B. wurden lebenserhaltende Hilfsmittel in den Hilfsmittelkatalog aufgenommen. Für mich persönlich zählt die Leistung für lebenserhaltende Hilfsmittel zu den k.o. Kriterien. Seit dem habe ich den Dt. Ring auch auf meiner Empfehlungsliste. Was mich besondere gefreut hat war die Tatsache, dass der Dt. Ring die Leistungsverbesserungen auch im Bestand umgesetzt hat, dies ist besonders bemerkenswert, weil eine Leistungsverbesserung im Bestand vom Versicherer mit Eigenkapital bedient werden muss, es darf für die Bestandsversicherten deshalb nicht zu einer Beitragsanpassung kommen. darüber habe ich an andere Stelle schon berichtet.

Satte 496 Millionen Euro nahm der Dt. Ring als gebuchte Bruttobeiträge in 2008 ein und damit 19 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Konsequenz aus Wachstum ist natürlich, dass mehr Versicherte Leistung beanspruchen, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Aufwendungen für Leistungsfälle, um 23 auf 400 Millionen Euro stiegen. Auch die höhere Abschlusskostenquote ist akzeptabel, auch in der PKV gilt der Satz, von nix kommt nix, diese stieg um 0,7 % auf 14,1 %. Erfreulich ist, dass die Verwaltungskostenquote mit 3,0 Prozent etwa konstant gehalten werden konnte.

Auch beim Dt. Ring pflügte sich die Finanzmarktkrise durch die Bilanz, die Nettoverzinsung sank auf 3,5 %, in 2007 lag diese noch bei 6,2 %. Unter dem Aspekt, dass der Dt. Ring nun über einen Bestand an Kapitalanlagen von satten 3,569 Milliarden Euro verfügt ist das schon bitter. Andererseits sind 3,5% immer noch ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt was andere professionelle Kapitalanleger in 2008 erreicht haben. Hier bewahrheitet sich mal wieder der Spruch, dass es gut ist wenn man bei einer PKV versichert ist die viel Geld hat und noch besser, wenn diese PKV auch noch mit diesem Geld umgehen kann.

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