Nun ist der ungeliebte Gesundheitsfonds noch keine 3 Monate in Kraft, schon meckert Bayern und verlangt die Abschaffung desselben. Diese aktuelle Attacke wird vom Bayerischen Gesundheitsminister Herrn Söder gegen unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel höchst persönlich geritten. “Es braucht einen grundlegenden Neuanfang…. Wir als CSU brauchen eine eigene Linie in der Gesundheitspolitik. Das sind wir den bayerischen Ärzten und Patienten schuldig “, sagte dieser der “Süddeutschen Zeitung”. Alles im Einklang mit unserem „hervorragenden“ Ministerpräsidenten und CSU-Chef Seehofer, der kräftig in der Deckung die Strippen zieht. Aber das kennen wir ja bereits, bim Abgang des bedauernswerten Herrn Glos als Wirtschaftsminister in Berlin. Ich hatte mir schon ein Brief an Herrn Glos überlegt um Ihn aufzumuntern so geht man mit Menschen nicht um. Ich denke das hat der Bayerische Löwen immer noch nicht kapiert.
Ich frage mich wirklich was nun das Geplänkel mit der Gesundheitspolitik und dem scharfen Konfrontationskurs der CSU gegen die Schwesterpartei CDU 6 Monate vor der Bundestagswahl soll. Vor gut 2 Wochen erst hatte unsere Frau Bundeskanzlerin Merkel den „Bayerischen Löwen“ Horst Seehofer zur Raison gerufen um die Wahlchancen nicht zu gefährden. Alle nach außen getragenen Treueschwüre zum Trotz stichelt die CSU weiter. Als Frontmann Gesundheitsminister Söder: “Der Fonds muss weg”, der Gesundheitsfonds habe “keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen”. Damit zielt die CSU auf den neuralgischen Punkt der Murksreform von 2007, den die Kanzlerin immer noch tapfer verteidigt.
Hätte die CSU diese Erkenntnis nicht schon 2007 haben können? Wenn die Damen und Herren meinen Blog gelesen hätten dann vermutlich schon. Aber der CSU Mann Herr Söder geht weiter, nicht nur der Gesundheitsfonds muss weg, nein auch die im Wahljahr 2005 konkurrierenden Modelle Kopfpauschale vs. Bürgerversicherung. “Es sind untaugliche Instrumente”, sagte er. Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte, hier namentlich die SPD welche der Kanzlerin seit Wochen Führungsschwäche attestiert. Oder ist es möglicherweise gerade das Ziel vom „Bayerischen Löwen“ der „Berliner Löwe“ zu werden? Das ist aber schon mit Franz Josef Strauss in die Hose gegangen.
Ich persönlich finde den Versuch unpassend das Thema Gesundheitspolitik zu machtpolitischen Spielchen zu missbrauchen



