Wann lohnt sich der Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung?
Grundsätzlich besteht für Arbeitnehmer mit einem Einkommen bis zur Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) Versicherungspflicht. Arbeitnehmer, deren Einkommen länger als drei Jahre über der JAEG lag, können in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Auch selbständig Tätige und Freiberufler sind versicherungsfrei.
Vorteile der GKV:
- Familienversicherung
- Bezahlte Krankentage für die Pflege von Kindern
- Haushaltshilfe
- Kurleistungen
- Beitrag richtet sich nach dem Einkommen
- Aufnahme ohne Gesundheitsfragen
- Zuschüssen für Geräte für Hilfsbedürftige z.B. Treppenlift
Vorteile der PKV:
- Beitrag wird entsprechend dem Risiko berechnet
- Vertraglich garantierte Leistungen
- Leistungen des Versicherungsschutzes, in gesetzlich vorgegebenen Grenzen, frei wählbar
- Abschluss von garantierten Wahlleistungen möglich
- Bildung von Alterungsrückstellungen
Ob sich der Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt muss in einem individuellen Gespräch auf Grund der Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme festgestellt werden. Wenn ein Wechsel sinnvoll erscheint, müssen explizit die gewünschten Leistungen welche die private Krankenversicherung bieten soll besprochen werden. Ist dann eine Entscheidung zu allen wichtigen Leistungsbereichen seitens der Kunden getroffen, ist es möglich eine passende private Krankenversicherung zu finden. Diese Leistung ist nur durch einen fachkundigen Versicherungsmakler zu bewerkstelligen.



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