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	<title>Kommentare zu: AOK will Tote als Einnahmequelle akquirieren</title>
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	<description>Manfreds Makeleien oder die (Private) Krankenversicherung verbloggt</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 15:03:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: manfred</title>
		<link>http://www.pkv-financial.de/wblog/2009/07/01/aok-will-tote-als-einnahmequelle-akquirieren/comment-page-1/#comment-51727</link>
		<dc:creator>manfred</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 13:52:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pkv-financial.de/wblog/?p=885#comment-51727</guid>
		<description>Hallo JNiklas,

Nachtrag zu meiner Antwort &#252;ber den Gesundheitsfonds, dazu habe ich ein sehr passenden Video bei youtube gefunden der Volker Pispers bringt das &lt;a href=&quot;/wblog/2009/07/20/gesundheitsfonds-erklaert-volker-pispers/&quot;&gt;Ergebnis des Gesundheitsfonds&lt;/a&gt; sehr treffend auf den Punkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo JNiklas,</p>
<p>Nachtrag zu meiner Antwort &#252;ber den Gesundheitsfonds, dazu habe ich ein sehr passenden Video bei youtube gefunden der Volker Pispers bringt das <a href="/wblog/2009/07/20/gesundheitsfonds-erklaert-volker-pispers/">Ergebnis des Gesundheitsfonds</a> sehr treffend auf den Punkt.</p>
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		<title>Von: manfred</title>
		<link>http://www.pkv-financial.de/wblog/2009/07/01/aok-will-tote-als-einnahmequelle-akquirieren/comment-page-1/#comment-51722</link>
		<dc:creator>manfred</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:43:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pkv-financial.de/wblog/?p=885#comment-51722</guid>
		<description>Hallo JNiklas,
deinen deftigen Kommentar m&#246;chte ich nicht unbeantwortet lassen, allerdings bem&#252;he ich mich in meinen Artikel schon soweit wie m&#246;glich sachlich zu bleiben, wobei mir schon klar ist, dass Sachlichkeit, wie man an deinem Kommentar sehen kann, ein relativer Begriff ist.
Was ich etwas seltsam finde ist die Tatsache, dass du im Grunde die Aussagen meines Artikels best&#228;tigst, obwohl ich deiner Meinung nach:“ nicht von der geringsten Sachkenntnis gestreichelt worden“ bin. Ich denke, dass der Leser es mir gro&#223;z&#252;gig nachsehen wird, wenn ich in diesem Artikel nicht auf alle Einzelheiten des GKV WSG und der Finanzstr&#246;me im Gesundheitsfonds eingegangen bin. Wobei ich pers&#246;nlich es schon f&#252;r einen Unterschied ansehe, ob ein Mitglied die Kasse verlassen hat und somit im System der GKV bleibt (den Wechsel in die PKV k&#246;nnen wir entgegen deiner Feststellung, in diesem Zusammenhang wegen der Gesundheitsfragen unber&#252;cksichtigt lassen) oder durch Tod aus dem System ausscheidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle GKV Versicherten irgendwann zwischen dem 01.01. und dem 31. 12 eines Jahres Sterben liegt nach meiner Einsch&#228;tzung bei 100%. Ich denke auch, dass die statistische Verteilung des Todeszeitpunktes bei allen Kassen nahezu gleich sein wird. Das bedeutet, dass alle Kassen fr&#252;her oder sp&#228;ter relativ gesehen, in diesem Zusammenhang die gleichen Kosten haben werden. Deshalb &#228;ndert dein Argument nichts an der Tatsache, dass AOK Heute auf Kosten der anderen GKV en nochmals zus&#228;tzlich Geld aus dem System ziehen will, obwohl die AOK insgesamt der gr&#246;&#223;te Profiteur des Gesundheitsfonds ist. Wenn sie das solidarisch finden, dann muss ich schon mal fragen, um es mit Ihren Worten auszudr&#252;cken, wem hier :“ die solidarische Finanzierung des GKV-Systems am Arsch vorbei geht“.
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich den von der jetzigen Regierung eingeschlagenen Weg der med. Planwirtschaft f&#252;r falsch halte. Was hat den der Gesundheitsfonds und die &#196;nderungen in der GKV welche in dieser Legislaturperiode eingef&#252;hrt wurde denn gebracht? Ach ja , die Beitr&#228;ge habe sich um einiges erh&#246;ht, die Kosten, z. B. durch den Gesundheitsfonds ebenfalls, gibt es sonst noch wesentliches hervorzuheben?
In diesem Sinne 
Viele Gr&#252;&#223;e
Manfred</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo JNiklas,<br />
deinen deftigen Kommentar m&#246;chte ich nicht unbeantwortet lassen, allerdings bem&#252;he ich mich in meinen Artikel schon soweit wie m&#246;glich sachlich zu bleiben, wobei mir schon klar ist, dass Sachlichkeit, wie man an deinem Kommentar sehen kann, ein relativer Begriff ist.<br />
Was ich etwas seltsam finde ist die Tatsache, dass du im Grunde die Aussagen meines Artikels best&#228;tigst, obwohl ich deiner Meinung nach:“ nicht von der geringsten Sachkenntnis gestreichelt worden“ bin. Ich denke, dass der Leser es mir gro&#223;z&#252;gig nachsehen wird, wenn ich in diesem Artikel nicht auf alle Einzelheiten des GKV WSG und der Finanzstr&#246;me im Gesundheitsfonds eingegangen bin. Wobei ich pers&#246;nlich es schon f&#252;r einen Unterschied ansehe, ob ein Mitglied die Kasse verlassen hat und somit im System der GKV bleibt (den Wechsel in die PKV k&#246;nnen wir entgegen deiner Feststellung, in diesem Zusammenhang wegen der Gesundheitsfragen unber&#252;cksichtigt lassen) oder durch Tod aus dem System ausscheidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle GKV Versicherten irgendwann zwischen dem 01.01. und dem 31. 12 eines Jahres Sterben liegt nach meiner Einsch&#228;tzung bei 100%. Ich denke auch, dass die statistische Verteilung des Todeszeitpunktes bei allen Kassen nahezu gleich sein wird. Das bedeutet, dass alle Kassen fr&#252;her oder sp&#228;ter relativ gesehen, in diesem Zusammenhang die gleichen Kosten haben werden. Deshalb &#228;ndert dein Argument nichts an der Tatsache, dass AOK Heute auf Kosten der anderen GKV en nochmals zus&#228;tzlich Geld aus dem System ziehen will, obwohl die AOK insgesamt der gr&#246;&#223;te Profiteur des Gesundheitsfonds ist. Wenn sie das solidarisch finden, dann muss ich schon mal fragen, um es mit Ihren Worten auszudr&#252;cken, wem hier :“ die solidarische Finanzierung des GKV-Systems am Arsch vorbei geht“.<br />
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich den von der jetzigen Regierung eingeschlagenen Weg der med. Planwirtschaft f&#252;r falsch halte. Was hat den der Gesundheitsfonds und die &#196;nderungen in der GKV welche in dieser Legislaturperiode eingef&#252;hrt wurde denn gebracht? Ach ja , die Beitr&#228;ge habe sich um einiges erh&#246;ht, die Kosten, z. B. durch den Gesundheitsfonds ebenfalls, gibt es sonst noch wesentliches hervorzuheben?<br />
In diesem Sinne<br />
Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Manfred</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: JNiklas</title>
		<link>http://www.pkv-financial.de/wblog/2009/07/01/aok-will-tote-als-einnahmequelle-akquirieren/comment-page-1/#comment-51720</link>
		<dc:creator>JNiklas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 22:17:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pkv-financial.de/wblog/?p=885#comment-51720</guid>
		<description>Hallo Manfred,
dein Kommentar zur Forderung des AOK-BV, die Ausgaben Verstorbener zu annualisieren, ist - gelinde gesagt eine Zumutung -. Es kommt mir vor, als philosophiere hier die Kuh vom Sonntag. Im Ernst: Du scheinst aber auch nicht von der geringsten Sachkenntnis gestreichelt worden zu sein. Die Polemik deines Artikels ist daher v&#246;llig unangebracht und reiht sich ein in die interessengeleitete Spr&#252;cheklopferei von Kassenvertretern, denen die solidarische Finanzierung des GKV-Systems am Arsch vorbei geht. Zur Sache selbst ist folgendes klarzustellen: Es geht bei der Ausgestaltung des Versichertenklassifikationsmodells f&#252;r den RSA u.a. darum, die j&#228;hrlichen Kosten der 80 definierten Krankheiten festzustellen, um hierf&#252;r entsprechende Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds auszul&#246;sen. Bei Versicherten, die nicht ganzj&#228;hrig der GKV angeh&#246;rten (z.B. weil sie aus der PKV gewechselt sind) wird eine Annualisierung der Kosten als selbstverst&#228;ndlich sinnvoll und richtig unterstellt. So werden die Kosten von Versicherten, die z.B. ein halbes Jahr GMV-Mitglied waren, verdoppelt, eine Fiktion, die nur durch Wahrscheinlichkeitsrechnungen untermauert werden kann. Bei Verstorbenen, die ebenfalls nur ein halbes Jahr Mitglied der GKV waren (weil sie z.B.am 30.06. verstorben sind) soll der gleiche Grundsatz nicht gelten. 
Wohl gemerkt: Anders als du in deinem Kommtentar darstellst, soll die betroffene Krankenkasse nicht f&#252;r Zeiten Finanzmittel bekommen, in denen der Versicherte entweder noch nicht bei der 
Krankenkasse war (z.B. Wechsler aus der PKV) oder nicht mehr Mitglied war (weil er verstorben ist), sondern es soll bei der Feststellung der Jahreskosten einer Krankheit eine statistische Wahrscheinlichkeit ber&#252;cksichtigt werden. 
Der argumentative Unterschied beider Betrachtungsweisen sollte auch einem GKV-Laien klar werden und die intelektuellen F&#228;higkeiten nicht &#252;berstrapazieren.
In der Hoffnung, ein wenig zur Versachlichung der Diskussion beigetragen zu haben verbleibe ich mit
besten Gr&#252;&#223;en

JNiklas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Manfred,<br />
dein Kommentar zur Forderung des AOK-BV, die Ausgaben Verstorbener zu annualisieren, ist &#8211; gelinde gesagt eine Zumutung -. Es kommt mir vor, als philosophiere hier die Kuh vom Sonntag. Im Ernst: Du scheinst aber auch nicht von der geringsten Sachkenntnis gestreichelt worden zu sein. Die Polemik deines Artikels ist daher v&#246;llig unangebracht und reiht sich ein in die interessengeleitete Spr&#252;cheklopferei von Kassenvertretern, denen die solidarische Finanzierung des GKV-Systems am Arsch vorbei geht. Zur Sache selbst ist folgendes klarzustellen: Es geht bei der Ausgestaltung des Versichertenklassifikationsmodells f&#252;r den RSA u.a. darum, die j&#228;hrlichen Kosten der 80 definierten Krankheiten festzustellen, um hierf&#252;r entsprechende Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds auszul&#246;sen. Bei Versicherten, die nicht ganzj&#228;hrig der GKV angeh&#246;rten (z.B. weil sie aus der PKV gewechselt sind) wird eine Annualisierung der Kosten als selbstverst&#228;ndlich sinnvoll und richtig unterstellt. So werden die Kosten von Versicherten, die z.B. ein halbes Jahr GMV-Mitglied waren, verdoppelt, eine Fiktion, die nur durch Wahrscheinlichkeitsrechnungen untermauert werden kann. Bei Verstorbenen, die ebenfalls nur ein halbes Jahr Mitglied der GKV waren (weil sie z.B.am 30.06. verstorben sind) soll der gleiche Grundsatz nicht gelten.<br />
Wohl gemerkt: Anders als du in deinem Kommtentar darstellst, soll die betroffene Krankenkasse nicht f&#252;r Zeiten Finanzmittel bekommen, in denen der Versicherte entweder noch nicht bei der<br />
Krankenkasse war (z.B. Wechsler aus der PKV) oder nicht mehr Mitglied war (weil er verstorben ist), sondern es soll bei der Feststellung der Jahreskosten einer Krankheit eine statistische Wahrscheinlichkeit ber&#252;cksichtigt werden.<br />
Der argumentative Unterschied beider Betrachtungsweisen sollte auch einem GKV-Laien klar werden und die intelektuellen F&#228;higkeiten nicht &#252;berstrapazieren.<br />
In der Hoffnung, ein wenig zur Versachlichung der Diskussion beigetragen zu haben verbleibe ich mit<br />
besten Gr&#252;&#223;en</p>
<p>JNiklas</p>
]]></content:encoded>
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