Bei den gesetzlichen Krankenkassen kommt Bewegung in die Strukturen. Nachdem sich im Jahre 2006 die AOK Rheinland mit der AOK Hamburg zusammengeschlossen hat und vor kurzem die AOK Thüringen mit der AOK Sachsen fusionierte, im nächsten Jahr zudem die AOK Berlin und AOK Brandenburg zusammen gehen wollen, sprechen zur Zeit die Ortskrankenkassen Westfalen-Lippe und Rheinland-Hamburg miteinander. “Wir führen Gespräche mit der AOK Westfalen-Lippe. Und ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe des kommenden Jahres zu einem Zusammenschluss kommen”, teilte der Chef der AOK Rheinland-Hamburg, Wilfried Jacobs, der “Rheinischen Post” mit.
Die so neu entstehende Krankenkasse wäre dann mit gut fünf Millionen Mitgliedern die größte AOK Deutschlands. Die AOK Westfalen-Lippe brächte rund 2,1 Millionen und die AOK Rheinland-Hamburg etwa 2,9 Millionen Versicherte mit in die Masse. Zur Zeit stünden beide Krankenkassen finanziell gut da, die Fusionsverhandlungen unterlägen demnach keinen zeitlichen Zwängen. Durch eine Fusion versprechen sich die Beteiligten eine klare Kostenersparnis, ohne dass es dabei zu Entlassungen kommen soll.



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