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	<title>Kommentare zu: Zoff um den Gesundheitsfond</title>
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	<description>Manfreds Makeleien oder die (Private) Krankenversicherung verbloggt</description>
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		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.pkv-financial.de/wblog/2009/08/19/zoff-um-den-gesundheitsfond/comment-page-1/#comment-51804</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 09:58:52 +0000</pubDate>
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		<description>Im gro&#223;en Kontext &quot;Gesundheitsreform&quot; steht auch die Umstellung des Pr&#228;mienmodells der Knappschaft. Hiernach wird bei Rentnern, die Mehrleistungen (Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer) in Anspruch nehmen wollen, f&#252;r die Bestimmung der Pr&#228;mie nunmehr nach Einkommensklassen differenziert. Bei unteren Einkommensgruppen kann es dabei zu einem Anstieg der Pr&#228;mie um fast 500% kommen (z.B. von bisher 5,16 € auf nunmehr - seit dem 1.1.2009 - 29,88 €). Ich halte dies f&#252;r unvereinbar mit dem Solidarit&#228;tsprinzip und meine, eine Staffelung der Einkommensgruppen in 500-Euro-Schritten ist zu &quot;grob&quot;. Diese f&#252;hrt nicht zu H&#228;rten im Einzelfall, sondern vielmehr zu Beitragsexplosionen im Regelfall (der Rentner). Da kann eine Rentenerh&#246;hung, die zum einem Wechsel der Einkommensgruppe f&#252;hrt, wegen der explodierenden Pr&#228;mie de facto zu einer Rentenreduktion f&#252;hren - ein seltsames Ergebnis. F&#252;r befreundete Versicherte habe ich bereits nach erfolglosem Widerspruch (die Knappschaft hat sich mit den Einwendungen dabei gar nicht auseinander gesetzt) in meiner Eigenschaft als Anwalt Klage beim Sozialgericht erhoben; andere Betroffene sollten dies ebenfalls erw&#228;gen; ggf. k&#246;nnten Sammelklagen eingereicht werden. Beste Gr&#252;&#223;e, Henning</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im gro&#223;en Kontext &#8220;Gesundheitsreform&#8221; steht auch die Umstellung des Pr&#228;mienmodells der Knappschaft. Hiernach wird bei Rentnern, die Mehrleistungen (Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer) in Anspruch nehmen wollen, f&#252;r die Bestimmung der Pr&#228;mie nunmehr nach Einkommensklassen differenziert. Bei unteren Einkommensgruppen kann es dabei zu einem Anstieg der Pr&#228;mie um fast 500% kommen (z.B. von bisher 5,16 € auf nunmehr &#8211; seit dem 1.1.2009 &#8211; 29,88 €). Ich halte dies f&#252;r unvereinbar mit dem Solidarit&#228;tsprinzip und meine, eine Staffelung der Einkommensgruppen in 500-Euro-Schritten ist zu &#8220;grob&#8221;. Diese f&#252;hrt nicht zu H&#228;rten im Einzelfall, sondern vielmehr zu Beitragsexplosionen im Regelfall (der Rentner). Da kann eine Rentenerh&#246;hung, die zum einem Wechsel der Einkommensgruppe f&#252;hrt, wegen der explodierenden Pr&#228;mie de facto zu einer Rentenreduktion f&#252;hren &#8211; ein seltsames Ergebnis. F&#252;r befreundete Versicherte habe ich bereits nach erfolglosem Widerspruch (die Knappschaft hat sich mit den Einwendungen dabei gar nicht auseinander gesetzt) in meiner Eigenschaft als Anwalt Klage beim Sozialgericht erhoben; andere Betroffene sollten dies ebenfalls erw&#228;gen; ggf. k&#246;nnten Sammelklagen eingereicht werden. Beste Gr&#252;&#223;e, Henning</p>
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