Beitragsgarantie bei der universa PKV

Die Beitragskalkulation für das kommende Jahr läuft bei vielen privaten Krankenversicherungen auf Hochtouren. Für Versicherungsnehmer heißt das: Sie müssen sich unter Umständen auf eine Anpassung der Prämie gefasst machen – wie schon so oft in den vergangenen Jahren und Monaten. Dazu trägt die demographische Entwicklung ebenso bei wie die rasant steigenden Gesundheitskosten. Letztlich kommt es aber auch darauf an, wie die Unternehmen wirtschaften und selektieren. Dazu drei News aus dem Bereich der PKV:

Zu den Unternehmen, die schon seit Jahren eine äußerst konsequente Risikoselektion vornehmen, gehört die universa. Diese Praxis kommt den Versicherten jetzt zugute. Die älteste PKV in der Bundesrepublik wird die Beiträge in vielen Tarifen stabil halten und gibt darüber hinaus eine Beitragsgarantie bis Ende 2012. Kunden, die sich sich für eine private Krankenzusatzversicherung entschieden haben, profitieren ebenfalls von diesem Versprechen. Das ist eher die Ausnahme am Markt. Gleiches gilt für das innovative Tarifwechselrecht, das die universa den Versicherten einräumt.

Bei der Gothaer Krankenversicherung führt im kommenden Jahr kein Weg an einer Beitragsanpassung vorbei. Je nach Tarif und Geschlecht – zumindest solange die Unisex-Tarife noch nicht Pflicht sind – müssen sich Kunden auf eine bis zu 30 Prozent höhere Prämie gefasst machen. Schon im vergangenen Jahr wurden die Beiträge um bis zu 40 Prozent (Männer) bzw. 25 Prozent (Frauen) angehoben. Die Gründe sind vielfältiger Natur. Neben der höheren Lebenserwartung ist auch der medizinische Fortschritt für die Beitragssteigerung verantwortlich.

Ob auch bei der AXA Krankenversicherung demnächst höhere Beiträge fällig werden, steht noch nicht fest. Wohl aber, dass das Unternehmen auch weiterhin an den sogenannten Einsteigertarifen festhalten wird. Die meisten anderen privaten Krankenversicherungen haben die Billigtarife aus dem Programm genommen, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Die AXA selbst bezeichnet ihre Angebote nicht als klassische Billigtarife, weil die Leistungen über denen der gesetzlichen Krankenkassen liegen. Das ist in diesem Preissegment nicht immer üblich. Genau das hatte die Stiftung Warentest kürzlich noch moniert.

Speak Your Mind

*