Krisenzeiten verunsichern Anleger

Die Depots der Anleger lichten sich: In Zeiten der Finanzkrise lässt das Vertrauen in Aktien, Investmentfonds und Zertifikate nach. Die einstmals heißgeliebten Wertpapiere werden abgestoßen und das Kapital wird umgeschichtet in Richtung sicherer Anlageformen. Eurokrise, Schuldenkrise und Schuldenschnitt haben so spürbare Auswirkung auf das Anlageverhalten der Bürger und Unternehmen gehabt. Für die Fondsgesellschaften war das letzte Jahr das schlimmste seit 2008. Und das ist bedenklich.

Nach einer Aussage der Ascent AG wurden in unserem Land mittlerweile über 11000 Investmentfonds zugelassen. Doch die Angst geht um. Immer mehr Anleger kehren Investmentfonds den Rücken. Die nackten Zahlen sprechen für sich. Im August 2012 wurden Investmentfonds im Wert von 5 Milliarden € zurückgegeben. Der September folgte mit einem Negativvolumen von 2,8 Milliarden € . Die Angst vor Verlusten in der Branche ist groß. Das bekommen sowohl Fonds als auch Zertifikate Anbieter zu spüren.

Trotz aller Verlustängste, das Geldvermögen der Deutschen ist so hoch wie nie. Knapp 5 Billionen Euro haben die Bundesbürger auf der hohen Kante. Nur wird das Geld nicht mehr in Wertpapiere, sondern lieber in Tagesgeld, Gold und Immobilien gesteckt. Die grundsätzliche Idee auf Gold, Silber und Immobilien auszuweichen ist sicherlich nicht schlecht, doch birgt auch diese Strategie ähnliche Risiken wie die Wertpapier- und Fondsanlage. Kurs- oder Preisschwankungen lassen sich in keinem Markte ausschließen. Deshalb raten viele Experten man solle auch in Krisenzeiten die Grundregeln der Geldanlage beherzigen und sein Kapital möglichst breit und auf auf verschiedene Arten anlegen.

Weitere Details & Infos zur Ascent AG gibt es u.a. auf Xing und Facebook.

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